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Kurai Mibu
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BeitragThema: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDi Mai 19, 2020 7:09 am

RPG Einstiegspost:

Das ehemals von Piraten verwüstete Orange Town wurde über die letzten 40 Jahre Stück für Stück wieder besiedelt und aufgebaut. Dies hatte nicht nur zur Folge, dass sich die Insel neu ordnen konnte, sondern auch zu neuer Größe erblühen sollte. So war das nunmehr als Hafenstadt bekannte Orange Town eine recht beliebte Anlaufstelle für Menschen aller Art. Die Menschen genossen den Frieden und die Möglichkeit endlich ihr Leben in Ruhe leben zu können.

Der Marktplatz ging quasi über vor Leben. In einem großen durcheinander riefen Marktschreier den Leuten die neuesten Angebote zu, während an den Ständen die Waren verkauft wurden. Kaum ein Stand sollte unbesucht bleiben und so konnte man leicht sehen, dass die Stadt nicht nur mit Menschen überging, sondern auch die Wirtschaft zu wachsen schien.

Kurai befand sich inmitten des Marktplatzes. Hafenstädte waren ihm mit die liebsten, da es hier meist guten Fisch gab und auch andere ehr exotische Früchte und Gewürze die von Händlern in die Stadt getragen wurden. Für ihn bestand der Aufenthalt allerdings nicht nur aus reinem Handeln. Schließlich hatte er Ziele die er zu verfolgen versuchte. Diese konnte er nur schwer als Händler umsetzen. So machte er sich mit beiden Händen in den Hosentaschen durch die Menschenmenge. Der eine oder andere schockierte Blick sollte ihn treffen, was ihn direkt zwar nicht wirklich interessiert, aber dennoch ein wenig lästig wurde. Er verfolgte ein Training der... etwas unkonventionelleren Art. Durch seine Teufelsfrucht galt es eine Schwäche auszumerzen und dies spiegelte sein Training wieder. Mit seiner Frucht zog er diverse Dinge an sich heran, Kanonenkugeln, Messer, Dummys, Baumstämme, was auch immer er finden konnte, dass ein gewisses Gewicht hatte oder eine gewisse Gefährlichkeit mit sich brachte. So war es kein Wunder, dass er mit Wunden übersäht auch sein Gewand manchmal vollblutete. Die Wunden schienen alle rein oberflächlich zu sein, hatte er doch mit seinem Training schon einigen Fortschritt gemacht, doch sah es durch die Zahl der Wunden um einiges schlimmer aus als es war.

Seinem Zustand entgegen wollte er nun aber einkaufen. Süße Früchte und gut abgehangenes Fleisch waren ein gutes Heilmittel gegen die Schmerzen. So flanierte er von Stand zu Stand mit seinem geschulten Auge nach einem seltenen Fund ausschauhaltend.
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Misaki Orihara
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDi Mai 19, 2020 2:26 pm

Einstiegstpost

Auch wenn seit der Verwüstung schon so gut wie alles wiederaufgebaut war, gab es in der Stadt immer noch Ecken, an denen man Zeichen des Ereignisses sehen konnte. Ein Mahnmal für die Ewigkeit, und dennoch hatten die Leute es geschafft ihre Stadt wiederaufzubauen. Der Handel florierte und man fand in einigen Gassen wahre Schätze.

Misaki hüpfte fröhlich durch die engen Gassen. Sie hatte in einer kleinen Bücherei genau das Buch gefunden, wo nach sie seit langem gesucht hatte. Es war ein Buch über eingriffe in das Nervensystem. Der Text war schwierig gestaltet und der Einband schon abgewetzt. Der Händler hatte ihr beinahe ein kleines Vermögen abknüpfen wollen. Doch er ließ sich breitschlagen und so wechselte das Buch, ohne große Probleme, den Besitzer.

Endlich hatte sie ihr Ziel des Tages erreicht, der Marktplatz. Hier würde sie sich einen Spaß daraus machen die Menschen zu beobachten. Sollte jemand Hilfe brauchen würde sie natürlich helfen. Aber nun genoss sie erstmal das rege Treiben der Massen.
Als sie es sich gerade an einer Wand bequem machen wollte hörte sie ein Kind weinen. Die Blondine seufzte kurz ehe sie zu der kleinen Gruppe ging und sich hinhockte. Die Kinder sahen ziemlich verwahrlost aus. Wahrscheinlich waren es Waisen. Ein kleines Mädchen blutete am Knie. Weshalb sich die Ärztin vorsichtig näherte. „Keine Sorge ich bin Arzt.“ Meinte sie sanft und besah sich die Wunde genauer. Nur um festzustellen, dass es wohl der Saft einer Beere gewesen ist.

Doch zu spät zwei der Gören schnappten sich ihre Tasche, mit dem Buch und dem Verbandzeug, und rannten weg. Misaki sprang auf und folgte den Kindern über den Marktplatz. Sie stieß ausversehen gegen einige Leute, doch das kümmerte die kleine Dame eher wenig. Nach gut 20 Minuten hatte sie diese kleinen Diebe endlich eingefangen und sich ihre Tasche zurückgeholt.  „Also echt  Leute beklauen, die einen Helfen wollen ist echt das Letzte.“ Murrte sie  und gab den Kindern ein paar Münzen. „Jetzt seht zu das ihr Land gewinnt.“ Damit drehte sie sich um und ging. Im Umdrehen sah sie einen Mann, seine Kleidung zeigte risse und Blutflecken auf. Genervt seufzte die Blonde auf und ging zu ihm hin. „Geht es ihnen gut?“
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Kurai Mibu
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDi Mai 19, 2020 5:08 pm

Die Stände sollten Stück für Stück begutachtet werden, im Detail suchte er nicht nur nach Früchten, die man verkochen konnte, auch war er natürlich an mehr Teufelsfrüchten interessiert, doch diese an einem so offenen Markt zu finden, war wohl ohnehin sehr niedrig. So gustierte er und noch bevor er das erste Mal auf einen Händler zugehen sollte, wurde er auch schon aus seinen Gedanken gerissen. Von einer etwas kleineren blondine wurde er selten angerufen und natürlich kam er nicht umhin sie zu mustern. Schließlich musste er vermeiden von einem Marinesoldaten erkannt zu werden. Nicht weil er der gefährlichste Pirat auf der Welt war, aber wegen seines Plans, den er nicht jetzt schon durchquert haben wollte. Der Kleidung nach schien sie aber nicht der Marine anzugehören, außer sie war undercover oder außerdienstlich unterwegs, dann musste er besonders vorsichtig sein. Die peinliche Stille die entstand durch sein hin und her in Gedanken füllte er nach wenigen Sekunden. "Ich?" fragte er und drehte sich zunächst um, um auch sicher zu sein, dass sie mit ihm redete und da hinter ihm niemand stand, verfestigte sich der Verdacht, dass sie tatsächlich mit ihm sprach. Er kannte sie nicht, also war es für ihn etwas fragwürdig wieso sie ihn auf seine Verletzungen ansprach. Vor allem, weil diese ja nicht einmal besonders tief waren. Irgendwas schmeckte ihm hier ganz und gar nicht, da altruismus in seinem Wortschatz so nicht vorkam. "Mir geht es gut. Nur ein paar kleine Kratzer!" sagte er, während er sich hinter dem Kopf kratzte, kurz danach zog er einen Ärmel hoch um den Unterarm zu zeigen. Auf dem war ein blutender Schnitt zu sehen, nicht sehr tief, aber dennoch tief genug um es rinnen zu lassen. Für ihn war es mit seinem Trainingsregime nichts neues und so vergas er, dass andere nicht die gleichen Ansichten wie er hatte. "War wohl nicht vorsichtig genug. Kommt vor!" sagte er mit einem freundlichen Lächeln, um das Mädchen nicht mit mehr Sorgen zu bedecken und sogleich die Aufmerksamkeit von sich wegzulenken. Den Ärmel wieder runtergekrempelt sah er die Dame wieder an, absolut Ignorant gegenüber einer möglichen Infektion durch den schmutzigen Stoff, der auf der Wunde lag. Natürlich fiel ihm auf, dass sie ein klein wenig außer Atem war, vermutlich wegen der Kinder die sie bis vorhin noch gejagt hatte. Ein weiteres Indiz, dass seine Paranoia füttern sollte. "Hattest du es eilig?" fragte er dann, lediglich um herauszufinden ob sich doch ein Marinespion war, bei solchen zählte jedes Detail um sie auffliegen zu lassen.
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Misaki Orihara
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDi Mai 19, 2020 5:32 pm

Der Junge Mann hatte reagiert und fragte sie ob sie ihn meinte. Misaki lächelte leicht und zeigte auf den Schinken „Nein, ich meinte den Schinken. Natürlich habe ich dich gemeint.“ Ihre Stimme war ruhig und bedacht. Als er jedoch seinen Ärmel hochzog, zog die Blonde zischend Luft ein. Der Schnitt würde genäht werden müssen, gereinigt und verbunden. Wenn das schon ein Kratzer ist, dann bin ich ne Blume. Wenn mir sowas passiert, dass ist das so aber einen normalen Menschen.
Das ist kein Kratzer, sondern der erste Schritt ins Grab.“ Murrte die Kleinere von beiden. Klar beim Training verletzte man sich, passierte ihr auch aber nicht in dem Ausmaß. „Den Arzt, der dir gesagt hat, dass es nicht schlimm ist sollte man lynchen.“ Er schien ihr nicht zu vertrauen, was sie verstand. Sie war eine Fremde, doch eigentlich wollte sie nur helfen.
Er deckte seine Verletzung wieder zu, was Misaki zum Knurren brachte. „Ärmel hoch. Sonst verreckst du schneller an ner Blutvergiftung als du Marine sagen kannst.“ Letzteres ist ihr herausgerutscht als sie sah wie eine Patrouille in ihre Richtung ging. Doch bog sie ab, was Misaki zum Seufzen brachte. „Phu, ich kann diesen Fanatikern einfach nichts abgewinnen.“ Die Marine hatte viele Einschränkungen und das Buch was sie erworben hatte, gehörte dazu. Es war von einem ehemaligen Piraten geschrieben worden und ähnelte mehr einem Tagebuch als Wissenschaftlichen Bericht.

Ob sie es eilig hatte, darüber musste sie leicht lachen. „Nun, ich hab mir meine Sachen von einigen interessanten Kindern klauen lassen. Da dort mein medizinisches Equipment drin ist, bin ich ihnen hinterher.“ Das sie ihnen Geld gegeben hatte musste sie nicht erwähnen. Das sie bestohlen wurde konnte sie ruhig sagen, sollte er von der Marine sein wüsste sie auf einmal nicht mehr wie die Kinder aussahen. Doch sie bezweifelte, dass der junge Mann etwas mit der Marine zu tun hatte. Immerhin wäre er doch dann in einem Krankenhaus der Marine.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDi Mai 19, 2020 8:33 pm

Kurai konnte sie einfach nicht durchschauen. Was sie sagte war durchaus etwas hysterisch in seinen Augen, aber dafür sprach sie einfach zu ruhig. Scheinbar war sie es sich nicht gewohnt, dass Leute mit solchen Wunden nicht zu einem Arzt gingen. Er war sehr widerstandsfähig weswegen das was die Wunden verursacht hatte den einen oder anderen vielleicht sogar getötet hätte. Kurai dagegen war schon abgestumpft, nicht nur im physischen sondern auch im psychischen Sinne. Der Schmerz war mehr als erträglich und sowas wie eine Blutvergiftung zog er heutzutage gar nicht mehr in Erwägung. Möglich war es selbstverständlich, aber er hielt es für nicht sehr wahrscheinlich. Eine Marine Patrouille schien durch die Stadt zu wandern, er hatte also recht! Klarerweise konnte er nicht einfach losrennen, das wäre das wohl auffälligste, was er nur tun konnte. Zu seinem Glück schien es auch garnicht nötig zu sein. Noch bevor sie in die Nähe der beiden kamen, bogen sie schon ab und verschwanden im Dickicht der Menschen. Ein Seufzen entfuhr dem Piraten, aber auch der Blondine vor ihm. Das war kein Beweis, dass sie kein Teil der Marine war, eventuell ein helfendes Indiz, aber es konnte genau so gut eine Finte sein! Natürlich wurde dies mit jedem Satz unwahrscheinlicher, doch was konnte man schon wissen. Er legte seinen Kopf fragend quer. "Ich denke es ist nun wirklich nicht schlimm!" entgegneter er ihr, nachdem sie meinte, er solle die Ärmel aufgekrempelt lassen. "War ohnehin ein eher mildes Training, ich sah schon schlimmer aus. Außerdem bin ich sowieso selber Schuld. Kein Grund dir Sorgen zu machen!" versuchte er sie zu beruhigen und eventuell ihr so zu entgehen. Dann wurde er aber überrascht davon, dass sie zugab von Kindern bestohlen zu werden. Aufeinmal fühlte er das gleiche "Mitleid" dass sie ihm gegenüber hatte. Sie musste sehr naiv oder ungeschickt sein um von Kindern bestohlen zu werden. Nachdem sie ihm das erzählt hatte, verschränkte er die Arme vor seiner Brust, die Ärmel nach wie vor heruntergekrämpelt, und sprach erneut. "Und du meinst ich wäre derjenige der Hilfe braucht?" fragte er sie etwas amüsiert.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDi Mai 19, 2020 9:06 pm

Mildes Training nicht weiter schlimm, der Vogel hat sie doch nicht mehr alle. Misaki murrte immer noch. Wie konnte man bitte nur so stur sein. Der Kerl hatte es tatsächlich geschafft ihre emotionslose Art ins Wanken zu bringen.

Hier würde sie keinen Kampf anzetteln können, um ihm zu zeigen, dass er unrecht hatte. „Ich weiß nicht, wenn ich trainiere passiert mir sowas nicht.“ Meinte die Blonde, was aber hauptsächlich an ihrer Teufelsfrucht lag.
Der Kerl wirkte immer noch mehr als nur misstrauisch. Wahrscheinlich vermutete er, dass sie zur Marine gehörte. Nun seufzte sie wieder genervt, ok wie sollte sie ihm beweisen, dass sie nicht zur Marine gehörte? „Du wirst mich nicht eher los bis ich deine Verletzungen behandelt habe. Nur damit das klar ist.“
Sie würde nie jemanden der Verletzt ist im Stich lassen, dass hatte sie bei ihrer Mutter tun müssen und seitdem nie wieder. Sie schulterte ihre Tasche und grinste den jungen Mann herausfordernd an. Da er es geschafft hatte sie aus der Fassung zubringen, konnte sie ruhig ehrlich zu ihm sein. Der Kerl schien sich über den Fakt, dass sie von Kindern bestohlen worden war sichtlich zu amüsieren. Das brachte sie auch zum Kichern. „Warum sollte ich Kindern etwas antun, zumal sich diese Gören echt Mühe gegeben hatten. Eines hat eine Verletzung vorgespielt und die andern haben sich meinte Tasche geschnappt, als ich helfen wollte. Nun es waren vermutlich Waisen, aber ich bin schon ein wenig beeindruckt, immerhin habe ich sie ganze 20 Minuten gejagt. Ich muss echt trainieren.“ Letzten Satz murrte sie eher zu sich selbst, seitdem sie fliegen konnte nutzte sie eher ihre Vogelgestallt, diese empfand sie jedoch eher als hinderlich. Momentan wollte sie keine Aufmerksamkeit erregen. „Also lässt du dich endlich behandeln, oder müssen wir das weiter ausdiskutieren?“ Sie würde ihn einfach so lange nerven bis er zusagte. Außerdem hatte sie soeben beschlossen ihm einen Namen zu geben. „Der höflichkeitshalber kannst du mich Doc nennen, meinen richtigen Namen bekommst du erst wenn du mir deinen genannt hast. Solange werde ich dich Vogel nennen.“ Ein fieses Grinsen huschte kurz über ihr Gesicht ehe sie ihm die Hand hinhielt.

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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyMi Mai 20, 2020 7:45 am

Kurai entfuhr ein Seufzen als ihm gesagt wurde, dass er erst wieder Ruhe finden würde, wenn seine Wunden behandelt würden. Für ihn waren all diese Wunden nichts anderes als störend, fern aber von untragbar, insofern war sein Plan sie einfach zu ignorieren, bis sie wieder verheilt waren. Nun aber musste er sich mit einem "Quälgeist" rumschlagen, die ihm keine Ruhe lassen wollte.
Ihre Erklärung zu den Kindern machte auch kaum mehr Sinn. Er hörte ein wenig Naivität heraus, seiner Ansicht nach Teil ihres Ärzteauftrittes, aber das hieß nicht, dass man das bestärken sollte. Nicht nur wollte sie ihn nicht mehr in Ruhe lassen sondern nannte nun auch noch IHN den Vogel. Ironisch von wem das kam, hatte doch sie von einer Vogel-Zoan genascht. Kurz legte er den Kopf in den Nacken und holte tief Luft. Einen Schritt machte er auf sie zu und tippte mit dem Zeigefinger auf ihre Stirn. "Und deswegen hilft man nicht jedem. Es gibt viele, die das ausnutzen würden." Angedeutet, als würde das Tippen seines Fingers zur Betonung seiner Worte zählen. Sein eigentlicher Plan dahinter war einfach nur nah genug an sie heranzutreten um sie in seiner Reichweite zu haben. Da er nicht wusste woran er hier war, musste er sich darauf vorbereiten die Situation zu seinen Gunsten zu gestalten. Keiner machte ihn im sehr nahen Kampf etwas vor, drum versuchte er nun immer maximal eine Armeslänge von ihr entfernt zu stehen. "Wenn es dir dann besser geht, kannst du mich behandeln, aber das könnte etwas dauern, der Schnitt am Arm ist nicht gerade das einzige Leck." warnte er sie, in der Hoffnung, dass sie eventuell davon ablassen würde, wenn er suggerierte, dass er um ein ganzes Stück mehr Arbeit war, als es zunächst schien und der erste Schein war nicht, dass er in besonders gutem Zustand war.
Er vertraute ihr natürlich noch immer nicht so recht, aber mit seinen Vorkehrungen fühlte er sich einigermaßen sicher. Sollte sie etwas dummes versuchen, würde er sie vermutlich mit dem einen oder anderen Schlag auf die Bretter schicken können. Sollte sie eine Teufelskraft besitzen war er in Reichweite um diese zu abzuschalten. Insofern Standen die Karten zu seinen Gunsten... zumindest in der 'Gefahrensituation' die er sich selbst einredete.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyMi Mai 20, 2020 2:04 pm

Überrascht sah sie den jungen Mann an, welcher ihr gegen die Stirn getippt hatte. Warum tat er das? Sie sah ihn verwirrt an. Menschliche Nähe war ihr seit frühster Kindheit suspekt als sah sie ihn verwirrt an. „Warum hast du das gemacht?“ sie legte den Kopf etwas schief, um ihre Frage zu betonen. Dann kramte sie in ihrer Tasche und überprüfte, ob sie alles hatte was sie brauchte. Als sie sicher war, dass sie genügend Material hatte lächelte sie den Vogel an. „Also Vogel, dass es viele ausnutzen wollen ist mir klar, aber ich lasse niemanden verletzte zurück. Nenn mich naiv, von mir aus auch dumm, aber jeder hat es, wofür er kämpft und wie jeder kämpft ist seine Sache. Ich bin weder besonders stark noch kann ich irgendwas besonders gut, aber ich kann helfen. Also selbst wenn mich hundert ausnutzen würden, halte ich an meinem Idealen fest.“ Ihre Stimme war fest und sie sah ihrem Gegenüber direkt in die Augen. Klar als Mitglied der AOL war sie auch an gewisse Regeln gebunden, doch die ließ sie jetzt erst einmal beiseite. Sie wollte nicht ohne Grund die Beste unter den Ärzten werden. Sie besah sich nach seiner nächsten Aussage seine Kleidung noch einmal und seufzte. „Du hältst mich wirklich für eine Idiotin, wenn es nur die Wunde am Arm gewesen wäre, hätte ich dich doch nie solange genervt. Wie anstrengend, hoffentlich hast du es nicht übertrieben Vogel. Sonst wirst du die erste Vogel-Mumie sein, die es gibt.“ Sie betonte, das Wort Vogel extra zynisch. Misaki wollte ihn provozieren. Sie wollte ihn ausreizen und ihn dazu bringen, ihr endlich seinen Namen zu verraten. Jedoch sollte sie weitermachen, könnte es passieren, dass er die Geduld verlor und sie angriff. Im Nahkampf war Misaki nicht schlecht, der Fechtuntericht seit ihrer Kindheit war ja auch nicht ohne. Jedoch müsste sie aufpassen, dass der Kerl keine Zivilisten mit in die Sache zog. Also wäre hier und jetzt auf keinen Fall der passende Ort für weitere Provokationen. Dennoch es reizte sie zusehen, wie stark er war, was er konnte und eventuell selbst sich noch verbessern.

Er wirkte auf sie jedoch ziemlich unruhig, nahe zu paranoid. Genervt sah sie sich um. Jedoch gefährliches konnte sie nicht erkennen. Also war sie der Auslöser für seine innere Unruhe. Wie ätzend, dachte sie sich ehe sie sich ihm wieder zu wandte. „Wenn ich dich hätte angreifen wollen, hätte ich das schon längst getan. Jetzt beruhige sich. Du machst mich ganz nervös. Glaub ich zu mindest.“ Den Letzten teil hatte sie eher zu sich selbst gemurmelt. Sie war schon vielen Leuten, die ihr mistrauten, begegnet und auch vielen, die ihre gutherzige Art ausnutzen wollten. Das beste Beispiel waren die Kinder gewesen. Aber auch sonst hatte sie selbst schon vieles einstecken müssen. Jedoch durch die Phönix-frucht war sie immer relativ schnell wieder auf dem Damm. Misaki sah ihren Gegenüber an und fragte sich wie ihr entspannter Tag nur hatte so schief gehen können. Eigentlich würde sie nun Menschen beobachten oder ihren neusten Schatz lesen. Sie hätte auch anderen Leuten auf die Nerven gehen können. Doch halt sie könnte ja den Vogel nerven.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyFr Mai 22, 2020 9:05 am

Die erste Frage ignorierte er gekonnt. Er konnte ihr nur schlecht sagen, dass er sicherstellen wollte, dass sie in seinem Angriffsradius war. Selbst mit ihren Aussagen, die schon andeuteten, dass sie sich bewusst war, dass er ihretwegen etwas nervös war, brachte sie ihn nicht gänzlich aus der Fassung. Selbstverständlich sagte er ihr nach wie vor nicht seinen Namen. Als Pirat war deine Identität sehr wertvoll und noch mehr, wenn du sie verbergen konntest. Ihm war kein Kopfgeld auf seinen Kopf bekannt, aber das heißt nicht, dass er dies bald ändern wollte, dazu war er zu gerne unterwegs. Die Situation besserte sich auch nicht wirklich, weswegen er wohl keine Wahl hatte als sie ihn verarzten zu lassen. Da er die meisten Wunden ohnehin am Torso und den oberen Extremitäten trug, konnte sie ihn eigentlich auch gleich hier behandeln. Zumindest würde er ihr nicht genug vertrauen möglicherweise in eine Praxis zu folgen, die dann voller Marinesoldaten ist. Die letzte Anmerkung von ihr lies ihn nicht wirklich mehr entspannen. Er zumindest war sich bewusst, dass er kein Kanonenfutter war, insofern war ein offener Angriff auf ihn keine gute Idee, egal von wem. Ein kräftiges Kerlchen wie er kam nicht so schnell in die Verlegenheit von einem Überraschungsangriff überwältigt zu werden.
"Vielleicht hast du aber auch nur zu viel Angst mich anzugreifen und versuchst mich deswegen in eine Situation zu bringen, in der du mich leichter beseitigen kannst." Antwortete er ihr recht offen. Ein Gedankenspiel, das durchaus seine Berechtigung hatte. Er hielt es für unwahrscheinlich und solange er ihr so nahe war wie jetzt, hielt er auch die Chance für gering, dass sie eine Waffe ziehen konnte und ihn angreifen, bevor seine Faust sie treffen würde. Er war zwar nicht der schnellste, aber die Nähe machte es für Schwerter nicht gerade leicht gehandhabt zu werden. Die Nähe gab ihm als den Schutz, den er brauchte um sich tatsächlich hier und jetzt die Jacke und das Hemd auszuziehen. Die Krawatte zog er sich gleich mit dem Hemd über den Kopf. Mit bloßem Oberkörper stand er also nun da, sicherstellend, dass er immer in Armreichweite war. Sein Oberkörper war von einer Vielzahl an tieferen Schnitten und Prellungen bedeckt. Für einen widerstandsfähigen Mann wie ihn weniger ein Problem, für einen normalen Menschen hätten manche der ANgriffe die diese Wunden verursachten wohl den Tod bedeutet. "Na dann fang einmal an, wenn du so ein Bedürfnis verspürst mich zu verarzten Fräulein Naiv." neckte er sie nun zurück.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyFr Mai 22, 2020 2:50 pm

Etwas verwirrt sah sie den jungen Mann an, als er ihr seine wahnwitzige Idee erzählte, dass sie ihn eventuell in eine Falle locken wollen würde. Doch dann brach sie in leisem Gelächter aus. Es bildeten sich sogar einige Lachtränen in ihrem Gesicht. Der Junge hatte sie echt gut amüsiert. „Und ich dachte schon mein Tag wird heute langweilig.“ Pustete die Blondine heraus. Aber ihm schien es erst zu sein, weshalb sie sich als bald beruhigte. Kurz atmete sie tief ein, um sich dann ihrem Patienten zu widmen. „Gut dann können wir ja anfangen, ich denke wir sollten ein Stück an den Rand gehen. Sonst fallen deine Verletzungen noch jemanden auf und dieser könnte als besorgter Bürger zur Marine hinrennen. Eine Tatsache, die ich gerne vermeiden möchte.“ Murrte sie als sie sich einen groben Überblick über deine Verletzungen machte. Im Beinbereich schien alles ok zu sein, doch seine Schultern und Arme sahen schlimm aus. So wie er atmete, vermutetet sie auch das sein Oberkörper einiges hatte einstecken müssen. „Ich frage gar nicht erst woher diese Verletzungen stammen. Nur eines man hat nur einen Körper, wenn man nicht gerade ein Logiamensch ist oder eine ähnliche Teufelsraft hat, können manche Verletzungen tödlich sein. Glaub mir eine durchgeschnittene Kehle tut auch solchen Leuten nicht gut.“ Damals war sie unvorsichtig gewesen, es war kurz bevor ihr Steckbrief aus Melodia verschwand. Sie hatte es gerade so geschafft zu überleben. Dank ihrer Teufelsfrucht. In Gedanken versunken hatte sie kurz ihren Hals berührt, dann schüttelte sie den Kopf. Das war Vergangenheit, sie würde nie wieder dahin zurückkehren müssen. Doch das Gefühl beinahe zu sterben, würde sie nie vergessen. Das er sie Fräulein Navi nannte brachte sie erneut zum Lachen. „Misaki“ murmelte sie ihren Vornamen, ihren vollen Namen hatte sie schon ewig nicht mehr benutzt. Sie stellte sich ihm zwar nicht richtig vor, aber er hatte sie unterhalten. Also durfte er sie auch beim Vornamen nennen.

Aus ihrer Tasche holte sie verbände, und Salben heraus. „Ich fange an die Prellungen zu behandeln, dann solltest du wieder richtig atmen können. Die Salbe ist schmerzbetäubend und verhindert Entzündungen. Bist du gegen irgendwas allergisch?“ Ehe er ihre Frage beantwortet hatte tastete sie weiter die Verletzungen ab. Einige der Kratzer hatten sich bereits entzündet, was man ein der Temperatur erkennen konnte. „Irgendwelche besonderen Kräfte die mit Hitze zu tun haben? Wenn nein, hast du an drei stellen bereits Entzündungen. Diese Wunden werde ich öffnen und reinigen, die anderen ebenfalls, damit sich nicht noch mehr entzünden. Die Wunde an deinem Arm werde ich nähen, dafür benutze ich eine Crem die das Schmerzgefühl in der Haut betäubt. Zum Schluss wird alles verbunden. Noch Fragen?“ Sie würde ihm ihre Tiegel mit Schmerzlindernder und den mit der schmerzbetäubenden und entzündungshemmenden Salbe mit geben und sich neue anmischen. Wenn er auf ein Kraut allergisch reagieren würde.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyMo Mai 25, 2020 7:21 am

Kurai war nach wie vor skeptisch. Auch wenn sie lachte und sich um seine Wunden kümmerte. Ihm war Nächstenliebe auf diesem Niveau fremd. Auch wenn er sich selbst als moralisch einwandfrei betrachtete, so war er zu einer gewissen Skepsis getrieben, vor allem durch einschneidende Erlebnisse. Nichtsdestotrotz ging er näher an den Rand, wie von ihr angeordnet und setzte sich dort auf eine der Holzkisten, direkt daneben war noch genug Platz, damit auch sie sich hinsetzen konnte. Entzündungen und erhitzte Stellen an seinem Körper konnte er nicht zwingend als besonders gefährlich bezeichnen. Auch wie sie ihm erzählte, dass sie nun schneiden und nähen würde, gab er sich wenig begeistert. Er hoffte nur, dass sie gute Ausrüstung dabei hatte, denn ein Buttermesser würde durch seine Haut nicht durchdringen.
Seine Augen schweiften nach wie vor durch die Menschenmassen. Auch wenn keine Soldaten der Marine auf erstem Blick zu sehen waren, so konnte man nie sicher genug sein. Als sie nach seinen Fähigkeiten fragte, wurde er wieder etwas hellhörig. War das worauf sie aus war? Seine Fähigkeiten aussondieren und dann, wenn er unter Verbänden eingeschränkt war der Marine bescheid sagen? Seine Paranoia kannte keine Grenzen. An sich war er ein durchaus offener Mensch, aber das hier schien ihm einfach zu merkwürdig. Wer würde sich einfach so hinreißen lassen und solche Mühe für einen wildfremden geben? "Keine Kräfte, nein." Sagte er. Er hatte schon welche, aber keine, die mit den Wunden in Zusammenhang stehen würden. "Die Wunden stammen von meinem Training. Man kann nicht davon ausgehen zu gewinnen, wenn man nichts einstecken kann." setzte er nach. Im Grunde hatte er damit auch nicht unrecht. Hier konnte er transparent sein, weil diese Information nahe zu nutzlos war. Ihren Namen hörte er, aber er setzte nach wie vor auf die Anonymität solange er sich unsicher war. Sie hatte nicht unrecht, eine durchgeschnittene Kehle war nichts feines, aber zumindest für ihn ein Ziel, irgendwann auch so etwas zu überleben. Seine Frucht verlangte nach einer Defensive in diesem Ausmaß. Er war leicht vorgebeugt, seine Hände lagen auf der Kiste, auf der er saß. Sein Gewand hatte er neben sich gelegt. In dieser Position hatte er sich das erste Mal verwundbar gemacht, doch mit seiner Frucht wäre er auch von seinem Rücken aus in der Lage den einen oder anderen Angriff zu starten. "Ärzte sind schon ein merkwürdiges Volk, aufschneiden um zu heilen, klingt nicht gerade sehr logisch" merkte er an.
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Misaki Orihara
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyMo Mai 25, 2020 4:16 pm

Er war ihr an den Rand gefolgt du hatte sich seiner Oberbekleidung entledigt. Vorsichtig fing die Blonde an seine Prellungen einzureiben. Mit viel Fingerspitzengefühl, da sie ihm keine weiteren Schmerzen verursachen wollte. „Das Prinzip der Äquivalenz. Ich bin beeindruckt, ja du hast Recht ohne Opfer funktioniert diese Welt nicht. Für meine Erfahrungen wahr das Opfer wahrscheinlich meine Mutter.„Wieder murmelte sie Letzteres eher zu sich selbst. Ehe sie sich die Schnittwunden und Kratzer näher besah. Es wunderte sie, dass er, ohne zu murren ihr den Rücken zu gedreht hatte. Da sie nicht wollte, dass er sich bedroht fühlte entfernte sie sich kurz und legte ihren Degen und die Messer ab, ehe sie diese vor ihm auf eine Kiste legte. „Jetzt bin ich unbewaffnet während ich deinen Rücken versorge. Ich hoffe jetzt einfachmal, dass du mich nicht umbringst.“ Lachte sie leise ehe sie zuerst die Prellungen am Rücken behandelte. Selbst wenn er sie angreifen würde, wäre sie schnell genug, um sich in ihre Phönixform zu verwandeln und die Biege zu machen. Ich holte aus ihrer Umhängetasche ein eingewickeltes Skalpell heraus, welches sie mit starkem Alkohol desinfizierte. Dann zeigte sie es dem Fremden. „Die klinge könnte ein drückendes Gefühl verursachen, nur damit du weißt was die Ursache dafür ist.“ Dann begann sie die entzündeten Wunden zu öffnen, eine nach der Anderen. „Achtung das könnte leicht brennen“ Damit holte sie erst den Eiter, welcher relativ wenig war heraus und tupfte dann die Wunde mit Desinfektionsmittel und Watte sauber. Sie würde, danach in eine Apotheke müssen und sich neue Watte und Desinfektionsmittel besorgen. Dann ließ sie die Wunden antrocknen und trug vorsichtig die Andere Salbe auf. Sie würde die Wundheilung vereinfachen. Nach jeder Wunde reinigte die junge Frau das Operationsmesser mit Dessinfektionsmittel. „Es soll ja auch helfen und nicht logisch sein, mein Lehrmeister war auch so. Er hat jedem geholfen, gut lag vielleicht daran, dass er mal Pirat war, aber er hat nie jemanden verletzt zurückgelassen. Daher versuche ich ihm nachzueifern. Nun wenn etwas in Körper ist, das dort nichts zu suchen hat, wie willst du sonst daran kommen? Einen Splitter zieht man doch auch heraus.“ Nun kam sie zum größten Problem seinem Arm. kopfschüttelnd griff sie nach seiner Hand und platzierte sie auf Ihrem Oberschenkel. Ehe sie genervt seufzte. „Die Wunde ist zu empfindlich, die Salbe würde nicht richtig funktionieren. Komplett betäuben wirst du dich nicht lassen. Also Vogel kannst du die Zähne zusammenbeißen? Dolle schmerzen wird es nicht, angenehm ist jedoch etwas völlig anderes.“ Meinte sie während sie den Unterarm reinigte. Sie hatte den Arm extra auf ihren Oberschenkel gelegt, dass falls er versuchen würde den Amr wegzuziehen, sie schnell genug reagieren konnte. Nun sah die Blonde ihrem Patienten fragend in die Augen. Auch hatte sie bedenken, dass wenn sie ihn ohne Vorwahrnung nähen würde, er den ganzen Markt zusammenschreien könnte. Was zweifelsfrei, die Marine auf den Plan rufen würde, ein Ereigniss dass beide wahrscheinlich lieber vermeiden wollten.
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Kurai Mibu
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyMi Mai 27, 2020 7:58 am

Kurai befand sich nicht wirklich oft in ärztlicher Behandlung. Sein Körper wurde Stück für Stück durch sein rücksichtsloses Training abgehärtet, bis er sich sicher war, dass er nun größeren Angriffen widerstehen konnte. Insofern war es ihm ein neues, wie man viele Wunden wirklich behandelte. Sinn machte es kaum, wenn Eiter im Körper war, dann sollte der dort auch sein oder nicht? Dass das kompletter Stuss war, war für ihn schwer erkenntlich. Da es sich bei dem Öffnen der Wunden allerdings nur um ein drückendes Gefühl handelte, kombiniert mit einem "frischen" brennen der Wunde, aufgrund des Desinfektionsmittels, war es für ihn erträglich. Das Training hatte größere Schmerzen verursacht, als das, was sie hier tat. Der Rücken war so recht schnell behandelt oder zumindest gereinigt. Er war nicht die redseligste Persönlichkeit, was durchaus daran liegen könnte, dass er am Rande eines Marktplatzes saß, mit einer Fremden, die meinte seine Wunden zu behandeln, während er seinen Oberkörper vor allen entblößte. All das nur, um nicht in die Verlegenheit zu kommen, ihr an einen privateren Ort zu folgen. Der eine oder andere Passant war den beiden einen kurzen Blick zu, schließlich kam das auch nicht jeden Tag vor. Kurai hingegen ignorierte diese Leute, für ihn war es wichtiger gesehen zu werden. Als sie ihm sagte, dass ihr Lehrmeister ein Pirat war, war er sich noch immer ein wenig unsicher. Sie war nun unbewaffnet und kümmerte sich um seine Wunden. Langsam aber sicher, wurde es immer unwahrscheinlicher, dass sie Teil der Marine war. Schließlich hätte sie nun wirklich schon mehrere offene Fenster für einen Angriff gehabt und keines davon genutzt. Nun schien sie sich auch noch darum zu kümmern, dass er nicht an inneren Wunden zugrunde geht. Seine Hände blieben wo sie waren, schließlich war es so auch angenehmer zu sitzen, aber zumindest waren seine Gedanken nun langsam fern von dem möglichen Verrat. Zumindest saß er so, bis Misaki sich um seinen Arm kümmern wollte und dazu seine Hand auf ihre Schenkel legt. Er sah eine Nadel und faden in ihrer Hand. Da die Wunde von einem Dolch verursacht wurde, der seinen unterarm entlang schnitt, war er nicht gerade eingeschüchtert von der Nadel. "Mach dir um mich keine Sorgen. Ich hatte bis jetzt kaum Schmerzen, das kleine Ding wird daran nichts ändern." sagte er trocken. "Wenn dein Lehrmeister jedem geholfen hat, würde ich das nicht darauf zurückführen, dass er Pirat war. Piraten benehmen sich normalerweise anders." fügte er dann hinzu. "Auch wenn es schlimmere Leute als Piraten gibt, wie die Marine, würde ich sie nicht auf ein Podest stellen. Die wenigstens die ich bisher getroffen habe, haben sich einen Orden verdient. Noch weniger hatten überhaupt Respekt vor anderen Lebewesen. Ändert nur nichts daran, dass das Leben als Pirat ein freieres ist..."
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Misaki Orihara
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyMi Mai 27, 2020 1:56 pm

Sie war beeindruckt. Er hatte die ganze Behandlung weder gezuckt noch gemurrt, also schien er Schmerzen gewohnt zu sein. Misaki schüttelte amüsiert über die Leute den Kopf. „Man könnte meinen sie haben noch nie jemanden ohne Oberteil gesehen. Gaffer.“ Auch wenn sie mit den Rücken zu den Leuten stand konnte sie, die teils entsetzten Blicke auf den Gesichtern spüren. Genervt pustete die Blonde eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht ehe sie sich wieder dem Arm widmete. „Ja mag sein, aber er hat mir als ich noch ein kleines Kind war immer von seinen Abenteuern erzählt. Warum er allen geholfen hat weiß ich nicht, wahrscheinlich war es nur Mitleid. Aber ich verdanke ihm meine Freiheit. Wie gesagt nenn mich ruhig naiv aber mir ist es egal wer mich um Hilfe bittet oder, wie in deinem Fall Hilfe braucht, dem helfe ich.“ Ja, das Mitleid, ihr Lehrer hatte eindeutig ein zu gutes Herz, immerhin hatte er einem Fremden Mädchen geholfen, ihr alles beigebracht und ihre Zwangshochzeit verhindert, und der Preis war sein Leben und seine Liebe. Damals hatte Misaki gelernt, dass diese Welt grausam war. Auch das die Menschen eher Monster waren. Nun setzte sie die Nadel an und fing an seinen Arm zu nähen. Dabei brauchte sie ihr ganzes Geschick und können damit, die Naht sich nicht plötzlich löste. „Ich denke man kann nicht sagen Marine oder Pirat, es ist immer der Mensch, der zu betrachten ist. Auf der einen Seite sind Piraten viel freier als die Marine ohne frage, doch mit der ständigen Angst erwischt zu werden, sind sie dann wirklich frei?“ Misaki zog einen Verband aus der Tasche und wickelte ihn um den Arm. „Ich mag keine der Fraktionen wirklich, die Marine ist mir mit ihrer Gerechtigkeit zu verblendet, unter den Piraten gibt es zu viele die nur zerstören wollen und auch die Mittel der Revolutionsarmee gefallen mir nicht. Von der Weltregierung reden wir gar nicht erst. Daher Vogel gebe ich dir Recht es gibt Leute in der Marine, die ihren Rang nicht verdient haben, aber auch Piraten, die ihr Kopfgeld nicht verdient haben.“ Deswegen hatte sie sich der AOL angeschlossen, deswegen war sie ein Freihändler. Sie lächelte ihren Patienten an und drückte ihn ihren Tiegel mit der Entzündungshemmenden Salbe in die Hand. „Hier zweimal Täglich eine Woche lang auf die Wunden und dann die nähte ziehen lassen, von einem Arzt. Dann sollte auch keine Narbe bleiben.“
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Kurai Mibu
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDo Mai 28, 2020 8:32 am

Kurai hatte sich nun weitestgehend entspannt. Zumindest soweit es möglich war mit einer Nadel die wieder und wieder in sein Fleisch stach und sich durchbohrte. Da es aber nichts weiter als störend war, konnte er es auch recht lautlos überstehen. Er konnte sich an keine Wunde erinnern, die er bisher nähen lassen musste... allerdings war er auch nie in Behandlung, weswegen das wohl auch nicht viel Bedeutung hatte. Ihm war es nicht fremd, dass Leute blicke zu warfen. Schließlich ging es nicht nur darum mit freiem Oberkörper dazustehen, sondern mit freiem Oberkörper in der Öffentlichkeit zu stehen. Wäre Kurai nur ein wenig länger in einem guten Haushalt aufgewachsen, hätte die Scham irgendwann überhand genommen, doch da er nun schon mehrere Jahre als Pirat unterwegs war, konnte es ihn nicht weniger interessieren, was die Leute dachten. Zumindest solange man ihn nicht enttarnte oder angriff, war es ihm herzlichst egal. Natürlich mochte er es mehr, wenn man gut mit ihm auskam, aber man konnte ja nicht alles haben. Ihre sehr politische Haltung gegenüber den Fraktionen war ihm fremd. Er hatte seine Vorurteile und die würde er nicht so schnell brechen. Er nahm die Creme entgegen oder Salbe oder Tinktur... was auch immer es war, viel Erfahrung hatte Kurai mit soetwas nicht, also würde es zwanghaft dazu führen, dass er es falsch anwendet. Er steckte es in seine Hosentasche ohne aufzustehen. Im Sitzen fing er an sich wieder zu bekleiden um die Aufmerksamkeit die ihnen zukam etwas zu mildern. "Piraten mit der Marine zu vergleichen funktioniert nicht. Piraten agieren in kleinen Gruppen, wo jede für sich selbst kämpft. Nicht, dass ich es gutheißen würde, aber jede Gruppe arbeitet auf ihre eigenen Ziele, ob gut oder schlecht. Die Marine dagegen arbeteitet in ihrer Gesamtheit auf das gleiche Ziel hin. Sie haben das gleiche Weltbild. Das gleiche System. Das einzie was sie unterscheidet ist, wie viele Opfer sie bereit sind dafür zu bringen. Keiner von ihnen ist besser als der andere. Sie alle wissen worauf sie sich einlassen und kennen die Methodik mit der die Marine arbeitet." Sprach er vor sich hin und lies dabei durchleuchten, wie sehr er jeden einzelnen der blau uniformierten verurteilte. Sie konnte nicht wissen woher das rührte und er war auch niemand der die Geschichte einfach rumerzählte, aber die Entschlossenheit in seiner Stimme war eindeutig. Über die Revolutionsarmee erlaubte er sich kein Urteil, da er noch keine Berührungspunkte mit ihnen hatte.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDo Mai 28, 2020 7:42 pm

Er zog sich wieder an, und Misaki fing an ihre Sachen zusammen zu räumen. „Bei der Salbe musst du aufpassen, dass du nicht zu viel nimmst sonst könnte es in den Wunden brennen.“ Meinte sie nur als sie sah wie er den Tiegel wegpackte. „Ja, ich gebe dir Recht man kann die beiden Gruppen nicht vergleichen. Aber ich denke, dass einige Menschen wirklich nur Helfen wollen, auch wenn ich ihre Wege nicht gutheiße. Magst du mir eigentlich endlich deinen Namen sagen?“ Meinte sie und besah sich das muntere Treiben auf den Marktplatz. Kurz stand sie auf ging zu einem Obststand und kam mit zwei Äpfeln zurück. Den einen war sie ihrem Patienten zu, während sie selbst in den anderen biss.

Der leicht saure Geschmack machte sich in ihrem Mund breit und sie musste kurz grinsen. Es erinnerte sie an ihre Kindheit, als der Doc ihr immer einen Apfel mitbrachte, um das Eis zwischen ihnen zu brechen. „Ziele, Ideale und Träume sie sind eigentlich nur ein vorgeschobener Grund für uns Menschen grausam zu sein. Sieh dir zum Beispiel das Treiben dort an, jeder achtet nur auf sich und es entgehen ihnen so viele Details, wie zum Beispiel, dass Kind, das dort bettelt. Oder der alte Mann, der die Kisten schleppt. Sie interessieren sich nur für ihren Reichtum und diesen zu vermehren. Wenn sie reich sind dann nur noch für ihr Ansehen.“ Misaki verachtete die Reichen, das hörte man nun deutlich heraus. Mit einem noch kälteren Blick als sonst sah sie zu den Leuten hinüber. Niemand interessierte sich für die Armen, so war es schon immer. Auch wenn sie selbst wohlhabend aufgewachsen war, bedeutete ihr Reichtum nichts. Sie war zu der Zeit als sie bei dem Doc beinahe in völliger Armut gelebt hatte am glücklichsten gewesen. „Als da du versorgt bist. Lust auf ne Runde trainieren? Ich könnte zwar etwas eingerostet sein, aber irgendwie juckt es mich in den Fingern. Keine Sorge ich flicke dich auch wieder zusammen.“ Lachte sie und sah ihren Sitznachbarn fragend an. Er konnte ja nicht wissen, dass sie seit Jahren focht, und auch mit ihren Messern nicht gerade schlecht war. Jedoch würde sie von reiner Kraft her verlieren. Nun solange ihre Teufelskraft funktionierte wäre alles gut.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDo Mai 28, 2020 10:21 pm

Einstiegspost

"'Der erste Schritt in neues Land ist nie ein Sicherer'"
, dachte Keiko, sich an einen Roman erinnernd, den sie vor vielen Jahren gelesen hatte. Sie wusste nicht viel über Organ Island, ausser dass die lokale Marinebasis nicht gut ausgestattet war. Etwas, das sie überprüfen und ausbessern wollte. Die Präsenz der Marine konnte nicht auf ein Minimum beschränkt sein, wenn sie ihrer rechten Aufgabe nachgehen musste.

Auch hatte Keiko Gerüchte gehört. Ein Namen war ihr zu Ohren gekommen. Er lautete "Kurai Mibu" und hatte einen unguten Platz in Ihrem Gedächtnis. Jahrelange Distanz zwischen ihr und diesem Namen gab der Szene eine unwirkliche Note. Möven flatterten über ihren Kopf gegen Meer. Ihre Schatten huschten über die Strassen, vollkommen normal für die Menschen die hier ihrem täglichen Leben nachgingen. Keiko sah sich um. Händler priesen ihre Waren an, Kinder spielten auf den Wiesen an den Strassenrändern. Sie erhielt einige neugierige Blicke, ohne viel daraus lesen zu können. Nichts deutete auf ihren Bruder hin, in dessen Kielwasser normalerweise zerstörete Marinebasen zu finden waren.

Keiko war ohne Eskorte unterwegs. Die Aurora trieb im Hafenwasser, bewacht von ihrem Detachment von Marinesoldaten. Sie rechnete nicht damit, in Schwierigkeiten zu geraten. Ihr Bambusschwert hatte sie aber wie immer bei ihrer Seite, nur leicht bedeckt von einem simplen Marineumhang.

Mit diesem Gedanken kam sie zu einem offeneren Platz, betupft mit mehreren kleinen Läden, Restaurants und Cafés. Ihr schweifender Blick schaffte es durch die Hälfte des Ortes, bevor er an einer schwarz bekleideten Gestalt hängen blieb.

"Heraus heraus, Dunkel sei gebannt, die Nacht verwehrt. Des Unhold' Stunde hat geschlagen."


Da stand ihr Bruder, im hellen Tageslicht, scheinbar Kunde eines der Cafés. Keiko registrierte die Frau neben ihm kaum, ihre Augen auf Kurai fixiert. Trotz der komischen Maske hätte sie diesen Haarschopf überall erkannt. Sie machte ein paar weitere Schritte in die Mitte der Strasse und blieb stehen, als kein weiterer Mensch mehr zwischen ihr und ihrem Bruder stand. Sie hob ihre Stimme; "Wie ich sehe bist du die simplen Freuden des Lebens am geniessen Bruder. Wie lange noch, bis du der lokalen Marinebasis einen Besuch abstattest?"
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Kurai Mibu
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyFr Mai 29, 2020 8:00 am

Gerade im Begriff mit Misaki aufzuwärmen und seinen Namen preiszugeben, fing sie doch tatsächlich an ihn zu einem Trainingskampf herauszufordern. Nicht, dass er etwas dagegen hätte, aber sie wirkte ihm dann doch etwas zu fragil. Er blieb zunächst sitzen und kratzte sich den Kopf um eine Ausrede zu finden das Angebot abzulehnen, bis ihm die Ausrede quasi in den Schoß fiel. Eine ihm bekannte Stimme ertönte. Keine von den angenehmen, eher eine die wie Nägel an einer Tafel ein Schaudern in ihm auslöste.
Seine Augen huschten zu der Gestalt deren Ton schon dafür sorgte, dass Kurai sich unwohl fühlte. Komischerweise genau nachdem er zu einem Kampf gefordert wurde, sollte also die Marine auftauchen. Welch ein Zufall. Seine Augen huschten zwischen Misaki und Keiko hin und her, bevor er seufzte. Er hatte sich diesen besuch auf dieser Insel definitiv anders vorgestellt. Eine Hand griff an die Rückseite seines Gürtels wo seine Maske befestigt war, welche er sich nun ans Gesicht band. Für ihn gab es keinen Kampf gegen die Marine ohne dieser Maske und der Kampf schien schon jetzt unausweichlich.
Seine Handschuhe tränkten sich in Finsternis, welche er schon einmal vorbereitete. "Wenn man das Marinebasis nennen kann. Für einen Moment hab ich überlegt es sein zu lassen, bei dem Zustand, aber vermutlich wenige Stunden bevor ich mich darum gekümmert hätte." entgegnete er ihr. Noch immer etwas im unklaren ob Misaki hier nun involviert war oder nicht drehte er sich kurz zu ihr. "Zeit für dich zu gehen. Das hier wird gleich sehr ungemütlich." prophezeite er ihr. Auch wenn er Marinebasen zerstörte, so hatte er Mitgefühl, vorallem unschuldigen gegenüber.
Er legte den Kopf in seinen Nacken und rollte ihn von Seite zu Seite. Die Wunden waren ein einschränkender Faktor, aber so wie sie behandelt waren, konnte er sie zumindest gut genug ignorieren um nicht chancenlos zu sein. "Ich gebe dir eine einzige Chance dich umzudrehen und zu gehen." sprach er mit fester Stimme, fest überzeugt, dass hier Kollateralschaden unvermeidbar war.


Zuletzt von Kurai Mibu am Fr Mai 29, 2020 9:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyFr Mai 29, 2020 8:26 am

Er schien etwas zu überlegen, doch dann ertönte eine Stimme. Misaki war diese völlig fremd, doch sah sie zwischen dem jungen Mann und der hinzugekommenen Frau gewisse Ähnlichkeiten. Daher vermutete sie zu mindest ein verwandtschaftliches Verhältnis zwischen den Beiden. Bei genauerer Betrachtung stellte sie fest, dass die Frau von der Marine war, was die Blonde genervt aufseufzten ließ. „Dem Boss wird das gar nicht gefallen, aber was solls.“ Murrte sie und steckte sich ihre Waffen wieder an. Sie ließ die Frau jedoch nicht eine Sekunde aus den Augen.
Ihr Patient wollte sie wegschicken, wahrscheinlich, damit sie keinen größeren Schaden erhielt, was die Blonde nur zum Lachen brachte. „Klar weißt du ich bin nicht so schwach wie ich aussehe. Außerdem bist du frisch behandelt. Jeder der sich mit meinen momentanen Patienten anlegt legt sich automatisch mit mir an.“ Sie musste ihn ja nichts von der Phönixfrucht erzählen. Doch ein Kampf würde der Marktplatz nicht überstehen und auch die Menschen auf ihnen nicht. „Hey Vogel und Marinelady, wartet bis die Zivilisten weg sind, dann können wir uns nach Herzenslust prügeln. Wenn es sein muss flick ich euch auch wieder zusammen.“meinte sie ruhig bis sie dann zum Schreinen ansetzte "Meine Damen Meine Herren, bitte verlassen sie den Marktplatz sonst kann nicht für ihre Sicherheit und ihr Überleben garantiert werden." Schrie sie, damit die Leute reagierten. Schnell rannten viele panisch weg. So dass nach wenigen Minuten, der Marktplatz frei war. Als sie seine Hand sah, die in Finsternis getaucht war, musste sie lachen und ihr entfloh ein kleines „Lügner“, da er ihr gesagt hatte er hätte keine Kräfte. Ihr Glück war es, dass sie nur ihren Vornamen benutzt hatte, sie war somit schwer zu Identifizieren. Das machte die Vergabe eines Kopfgeldes nahe zu unmöglich. Selbst wenn sie erwischt werden sollten so würde Misaki sich herausreden, dass sie nur den Kampf beenden wollte.
Noch hatte sie keine ihrer Waffen gezogen, sie würde warten ob der junge Mann oder die junge Frau den ersten Schritt machen würden. Dennoch stellte sie sich halb vor den jungen Mann. „Hör zu Marinelady, er ist verletzt, der Kampf wäre definitiv nicht gerecht.“ Sie hoffte auf das Gerechtigkeitssyndrom, der Marine, dass die Tusse doch verschwinden würde.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyFr Mai 29, 2020 7:03 pm

Als Reaktion auf Kurais anmassende Äusserungen konnte Keikos Kopf die Schräglage nicht ganz vermeiden. Ihre rechte Augenbraue wanderte auf eine rekorverdächtige Position und ihre Lippen spitzten sich zu.

"Scheinbar ist dir bei beidem Kreuzzug gegen die Marinebasen des East Blue mehr als nur ein Ziegelstein auf den Kopf gefallen."

Ihre rechte Hand fand den Griff ihres Bambusschwertes und blieb dort ruhen.

Die rotschöpfige, zieliche Frau stellte sich vor ihren Bruder. Der Drang, die Augen zu rollen, liess Keiko für einen Moment innehalten, bis sie sich wieder im Griff hatte. Ihre Augen fanden das puppenhafte Gesicht. Die Marinekapitänin richtete ihre Worte nun an Misaki.
"Bitte steh mir nicht im Weg. Ausser du gehörst du seiner Bande.", worauf Keikos Kopf scharf in Richtung Kurai zuckte. "Sollte dies der Fall sein, kannst du dich vor Gericht als Mitverbrecherin verantworten."

Keiko sah sich um. Der Platz hatte sich geleert, auf die Anweisungen der Frau hin. "Das wird nicht genug sein."

Sie richtete sich an Kurai. "Da du mir ein Angebot gemacht hast, lass mich die Verhandlungen fortführen."

Ihre Hand beschrieb einen Bogen auf die Hügellandschaft ausserhalb Orange Town.

"Ich weiss, du magst es, von zerstörbarem Material umgeben zu sein. Aber vielleicht hat mein Bruder ja noch einen Funken Menschlichkeit für Zivilisten übrig?"

Keikos Augen waren nun wieder auf ihren Bruder fokussiert. Ihre Beine hatten sich unmerklich in eine sicherere Position begeben. Ein Finger ihrer rechten Hand fuhr unterbewusst den Rillen des Bambusschwertes nach.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDi Jun 02, 2020 6:56 am

Kurai war nur minder begeistert vom Auftreten seiner Schwester und seine Haltung machte auch kein Geheimnis daraus. Sein Misstrauen ihr gegenüber ging so weit, dass er sich nicht einmal sicher war, ob sie es ernst damit meinte die Stadt zu verlassen. Sie war für ihn natürlich kein 08/15 Marinesoldat, ihm awr bewusst, dass sie die gleiche Situation durchlebt hatten und sie dewegen wohl keine Szene verursachen wollte, die Unschuldige in die Sache mithinein zog. Nichtsdestotrotz würde dies wohl nicht kampflos enden.
"Ich hab sie noch nie vorher gesehen. Sie hat sich genötigt gefühlt meine Wunden zu behandeln, sie hat also nichts mit mir zu tun. Sie kennt nicht mal meinen Namen." sprach er, um Keiko von der Ärztin, welche sich so freundlich um ihn gekümmert hatte, abzubringen. Seine Augen hatten seine Schwester fixiert und reagiert übermäßig sensibel auf jegliche ihrer Bewegungen. Sie hatten sich lange genug nicht mehr gesehen, dass Kurai sich unsicher war, wie sie kämpfte und was sie im Schilde führte. Doch hatte sie nicht ganz unrecht. Außerhalb der Stadt konnte er wohl besser kämpfen. Dort gab es weniger Geröll den er anziehen konnte und viel weniger Winkel in denen sich seine Schwester vor seinen Fähigkeiten verstecken konnte. Seine Hände behielten den finsteren Schleier um sich herum, doch lockerte sich seine Haltung etwas. Natürlich war er dennoch bereit für eine akute Eskalation.
"Du gehst voran." sagte er zu ihr als Antwort auf den Standortwechsel. Selbstverständlich würde er ihr nicht seinen Rücken zu wenden. Das wäre dann wohl der einfachste Sieg den er ihr hätte bereiten könnten, auch zweifelte er, dass sie vorangehen würde, schließlich würde sie das für einen Angriff öffnen. Misaki versuchte er so gut wie möglich aus der Situation zu halten, damit sie nicht irgendwelche Strafen oder gar ein Kopfgeld aufgebrummt bekam, welches ihr nicht zustand. Viel mehr versuchte er die Aufmerksamkeit auf sich zu lassen und ihr die Öffnung zu geben zu verschwinden.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyDi Jun 02, 2020 7:55 pm

Mitverbrecherin, nun viel Misaki zuerst alles aus dem Gesicht ehe sie schallend zu lachen anfängt. Laschend rollt sie sich auf dem Boden ehe sie sich wieder ein bekommt und sich aufrichtet. „Ich bin Zivilistin, wenn Sie immer so schnell mit Verurteilungen sind, kann ich verstehen, dass Sie nicht gerade beliebt sind. Des Weiteren habe ich Ihnen wohl kaum erlaubt mich zu Duzen. Daher erwarte ich von Ihnen, dass Sie die allgemeinen Höflichkeitsformeln einhalten. Oder bekommt man diese bei der Marine nicht mehr beigebracht?“ Todernst sieht die Blonde ihre Gegenüber an. Das Sie hatte sie extra betont. Nun merkte man deutlich die vornehme Herkunft der Blonden. Nun hatte die Marine Tante es geschafft das Misaki sie vernichtend anstarrte. „Ja stimmt, deswegen nenn ich ihn Vogel. Ich gehöre weder zu den Piraten noch zur Marine, mehr müsst ihr nicht wissen.“ Nun besah sie immer noch mit kaltem Gesichtsausdruck die beiden Geschwister. Sie waren eigentlich gar nicht so verschieden, beide schienen an ihre Ideale zu glauben. Doch hatten beide völlig andere Herangehensweisen. Genervt seufzte Misaki auf, auch wenn es eine Zeit gegeben hatte, wo sie sich Geschwister gewünscht hatte. So war sie nun doch froh Einzelkind zu sein. Die Beiden schienen auch deutlich Jünger als die Blonde zu sein, wahrscheinlich an die 4-5 Jahre. Mit einem Kopfschütteln wandte sie sich dem Geschehen kurz ab und beobachtete die Umgebung. Wo ein Marinefutzi ist, waren meist noch andere. Von hier unten hatte sie nur keinen Besonderen Ausblick, sie würde hochfliegen müssen. Diese Frau schien ihr nicht dumm zu sein, vielleicht ein wenig ignorant und verbissen aber nicht dumm. Daher gebot es Misakis Gefühl nicht unvorsichtig zu werden. Ihr Patient war wie ein tollwütiger Hund, verletzt und in die Ecke getrieben. Diese Frau könnte ein Harter Brocken werden. Nun Seufzte die Blonde genervt. „Schön. Wehe Ihnen, dass dort ne Falle ist Marinelady.“ Denn dann würde Misaki Partei ergreifen. „Damit es keinen Zank gibt gehe ich vor, und ihr könnt meinetwegen neben einander laufen, so hat keiner den Anderen im Rücken. Das ist ja wie im Kindergarten.“ Murrte sie und ging in Richtung des Stadttores.
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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyMi Jun 03, 2020 8:08 pm

Sowohl ihr Bruder wie auch die Blondine waren sich also einig, dass sie nicht zusammen arbeiteten. Keiko freundete sich nur ungern mit der Idee an, nickte aber schliesslich unmerklich in Misakis Richtung.

"Dann ist wohl eine förmliche Entschuldigung angebracht. Mein Name ist Keiko Kurai und ich habe gesehen, wie sie sich mit einem Piraten abgegeben haben. Da kam ich zu einer falschen Schlussfolgerung."
Keiko vollführte nun eine regelrechte Verbeugung in die Richtung der Blondine aus. Ihr Mantel flatterte durch die schnelle Bewegung theatralisch.


"Dieser Mann, was auch immer ihre sonstige Beziehung zu ihm ist, wird von der Marine wegen Mord und Zerstörung von Eigentum gesucht. Da er sich nicht widerstandslos ergeben wird, muss ich ihn anderweitig aus dem Verkehr ziehen."
Den Kommentar zur Falle ignorierte Keiko ohne mit der Wimper zu zucken.

Auf Kurais Aufforderung hin drehte sich Keiko um und ging auf das Stadttor zu. Wenigstens musst ihn so nicht mitten in einer Stadt bekämpfen.

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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyMi Jun 03, 2020 9:25 pm

Alle schienen zumindest einigermaßen einverstanden zu sein damit den Schauplatz zu wechseln, zumindest mit Misaki zwischen den beiden würde sich auch Kurai breitschlagen lassen. Er hasste die Marine zwar, war sich aber bewusst, dass sie ihn nicht angreifen würde, wenn sie Misaki dabei stark verletzen würde. Sonst hätte sie bei dem prall gefüllten Marktplatz schon angegriffen. Er war angespannt um es milde auszudrücken, seine Hände waren durchgehend in einem finsteren Schleier umhüllt, womit er offen zeigte, dass er kampfbereit war, in jeder Sekunde die verging, bis sie an ihrem Zielort angekommen waren. Innerhalb der Stadt nahm er nicht eine Sekunde die Augen von seiner Schwester. Dabei ging er nicht ganz so gerade wie er es sich gewünscht hatte, aber lieber die Gefahr im Blick behalten, als eine gerade Linie gehen zu können.


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BeitragThema: Re: Orange Town Marktplatz   Orange Town Marktplatz EmptyMi Jun 03, 2020 9:43 pm

Die Blonde konnte sich nur fragen, wo sie da hineingeraten war. Immerhin versprach dieser Tag alles andere Als Langweilig zu werden. Doch nun hatte sich die Frau von der Marine ihr vorgestellt und es wäre unhöflich, wenn sie dieses nicht erwidern sollte. „Sehr erfreut, mein Name ist Misaki Orihara und ich bin Ärztin“, nun blieb nur noch zu hoffen, dass die Beiden nichts mit dem Namen Orihara anfangen konnten. Das Bankimperium ihres Vaters war zwar ziemlich groß doch etwas Hoffnung bestand dennoch. Die Verbeugung der Marine Frau nahm Misaki einfach hin, sie würde sich nicht entschuldigen oder verbeugen. da sie auch keinen Grund sah um dies zu tun.
„Außerdem, woher soll eine einfache Bürgerin wie ich es bin, denn wissen wie gefährlich dieser Mann sein soll. Mir hat er jedenfalls nichts getan. Auch wenn er gesucht werden sollte ist mir kein Steckbrief bekannt. Daher vergessen wir die Sache doch einfach.“  Meinte Misaki immer noch emotionslos ehe sie auch los lief.

Aus Gründen der allgemeinen Sicherheit lief die Blonde zwischen den Geschwistern. Wo bei ihr nicht gut zu mute war. Zwischen den Beiden herrschte eine eisige Aura, so dass die blonde Gänsehaut bekam.

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