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 Gaia

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Sajin

Sajin

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BeitragThema: Gaia    Gaia  EmptyMi Mai 13, 2020 1:00 pm

Insel erstellt von Brandy

Gaia  Thumb-350-9807
- Hier riecht es nach verfaulten Eiern -

Name: Gaia
Ozean: Gaia liegt auf der Grand Line, kurz vor dem Calm Belt der an den South Blue grenzt. Die Insel ist nur eine Tagesreise vom Calm Belt entfernt. Die nächstgelegene Insel ist die Ostsüdöstlich gelegene Insel Amazon Lily (8 Tage). Gaia ist die 8. Insel der Route III auf der Grandline.
Klima: Gaia ist als Herbstinsel zu klassifizieren.
Im gaianischen Sommer stehen teilweise tagelang Feuersäulen und beißender kohlrabenschwarzer Rauch über dem Land und verschlechtern die sowieso schlechte Sicht nochmals. Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit von über 80% sorgen für ein kontinentales Klima. Auf Gaia regt sich selten ein Lüftchen und die ganze Insel kommt deshalb wie ein Backofen aus abgestandener Luft vor. Der Winter verbessert die Sicht etwas. Dünne Eisflächen und schmutziger Schnee bedecken dann das Land.
Durch besagten Dunst, verkümmert die Sonne zu einer blassen kupfernen Scheibe. Nur selten durchbricht sie die Schwaden. Viele Gaianer haben noch nie die Sonne ohne Dunstschleier gesehen.

Geografie:
Gaia entstand vor Millionen von Jahren durch einen Schlammvulkan. Reste dieser gewaltigen Naturkatastrophe sind die heiße Quellen, Schwefelfelder, brodelnden Schlammlöcher, Teergruben und austretende Gase und Öle. Gaia ist ein sehr flaches Land, das an den Küsten von salzigen Marschen und riesigen Schilfgebieten dominiert wird. Eine klare Abgrenzung, wo das Meer aufhört und wo die Insel anfängt ist nicht möglich.
Im Landesinnere findet man einen einzigen schlammigen Sumpf vor, welcher von Kanälen und dreckigen Tümpel durchbrochen wird. Das Befahren dieser Kanäle sollte nur von Ortskundigen Lotsen durchgeführt werden. Denn Schlicksümpfe, Sandbänke und treibende, brennende Erdölfelder sind nur ein paar der möglichen Gefahren. Neben vielen kleinen nur mit Flößen befahrbaren Kanälen gibt es auch zwei ausgebaute Kanäle für Hochseeschiffe. Diese reichen von der Küste im Norden und Süden bis zur Inselmitte zur Schlossstadt. Ein dritter Kanal der nach Westen verläuft wurde nie vollendet.
Im Westen der Insel findet man große brodelnde Teergruben.
Weiter nördlich liegt ein großer Schwefelsee, in dessen Mitte sich eine kleine Insel erhebt.
Südlich der Schlossstadt befindet sich ein Feld aus Geysiren, die kochendes Wasser bis zu 100 Meter hoch schleudert.
Der komplette westliche Teil der Insel wird Ödland genannt.

Kultur: In erster Linie würde ein Fremder die Rückständigkeit der Bewohner sehen, die diesen Ort kennzeichnet. Aber es ist keine Rückständigkeit durch das man hier nicht leben möchte. Die Bewohner kennen kaum was anderes als ihre mittelalterliche Lebensweise. Allerdings ist die Insel dabei ihren Rückstand aufzuholen, seitdem sie unter dem Schutz der Weltregierung steht. Die Orte wachsen und der Lebensstandard wird durch diverse neu importierte Einführungen stetig verbessert. Nur in der Schlossstadt gibt es mehrstöckige Gebäude. Die Gebäude sind oftmals verändert worden und von vielen verschiedenen Bauherren erweitert worden. Dadurch wirken die Gebäude wahllos zusammengeschustert. Hinzu kommt noch, dass neben den Wasserstraßen am Boden noch Rohre, Brücken und Seilkonstruktionen zwischen den einzelnen Gebäuden das Stadtbild zieren. Außerhalb der Schlossstadt gibt es nur wenige Ortschaften. Diese erleben seit einigen Jahren einen kulturellen Aufschwung. Meist werden die vorhandenen Orte erweitert und Nutzbar für die kommenden Jahre gemacht, in der man sich erhofft, die Rohstoffe und Güter Gaias Exportfähig zu machen und gleichzeitig Touristen ins Land zu locken.
Die Ortschaften außerhalb der Schlossstadt bestehen noch heute zum größtenteils aus einfachen Hütten, aus morschen Holt, rostigen Eisenstangen, Decken und Wellblechen. Der Fortschritt ist hier aber auch hier nicht spurlos vorüber gegangen. Es werden feste Häuser gebaut und Läden gebaut, in der die Bewohner neue Ware erwerben können. Zudem entstehen Fabriken und andere Einrichtungen, die die Zukunft von Gaia sichern sollen.
Aber der Fortschritt bringt auch seine Nachteile. Früher gab es noch die sogenannten Sumpftrapper. Die Männer und Frauen dieses Berufszweiges waren in den Sümpfen zuhause. Die Sumpftrapper waren Allrounder im Sumpf, zum Beispiel waren sie Salzsieder, Schwefelstecher, Ölfächer, Jäger, Eierdiebe, Baumsaftfarmer und vieles mehr. In allererster Hinsicht bestand dies darin, um ihre eigene Familie zu versorgen, welche die Trapper oft begleiteten. Der andere Grund für diese doch gefährliche Arbeit war das Sammeln seltener chemiekalieschen Rohstoffe, die dann in den Orten und in der Schlossstadt verkauft wurden, um Sachen zum Überleben zu kaufen.
Anders dagegen gedeiht die Alchemie des Landes. Gaia ist einer der weltweit größten Produzenten von chemischen Rohstoffen. Schon seit Jahrhunderten wird in der Stadt alchemistische Arbeit getätigt. Die teils gefährlichen Experimente der Chemiker, sorgten immer wieder für Brände und Explosionen. Mittlerweile sind die chemischen Rohstoffe aber auch die Produkte der gaianischen Alchemie auf der ganzen Welt gefragt.
Technologiestand: Die Bewohner der Insel führen ein eher rückständiges Leben. Man könnte sagen, dass die Technik stellenweise bekannt ist, aber nicht ihren Weg zur Insel gefunden hat.

Wichtige Tiere & Pflanzen: Auf Gaia hat nicht nur der Sumpf und das Klima die Landschaft geprägt, sondern auch die Tiere. Wer hier überleben will muss stark sein, und bösartig. Und hier auf Gaia gibt es einige der bösartigsten Kreaturen und Pflanzen auf der Welt.
Sumpfdrache
Typ: Tier
Fundort: überall auf Gaia, hauptsächlich im Ödland (außer in Dörfern und Städten)
Größe: Circa 4 Meter
Seltenheit: Selten
Beschreibung:Kein Tier ist so bösartig wie der Sumpfdrache Es sind natürlich keine echten Drachen. Sie erinnern eher an die mystischen Lindwürmer aus diversen Erzählungen und Legenden. Sie werden bis zu 4 Meter lang, sind höchst aggressiv und sind gebaut wie ein Panzer. Ihr Schuppenkleid ist giftgrün. Sie laufen auf 4 Beine, die einen langgestreckten Körper tragen. Sumpfdrachen sind Einzelgänger. Besonders in der Paarungszeit im Frühjahr sind die Männchen angriffslustig gegenüber anderen Männchen. Nur die Weibchen schließen sich in kleineren Gruppen zusammen um gemeinsam ihre Nester auszubrüten und den Nachwuchs großzuziehen. In einem Nest befinden sich 1-4 Eier. Sie werden rund 30 Tage lang ausgebrütet. Die Eier sind sehr gefragt, da sie nicht nur eine wertvolle Eiweißportion darstellen, sondern auch ins Ausland verkauft werden. Sumpfdrachen sind, sobald sie in freier Wildbahn geschlüpft sind nicht mehr zu zähmen. Normalerweise gehen Sumpfdrachen den Menschen aus dem Weg. Doch genau wegen dem ständigen Diebstahl der Eier treffen beide Spezies immer wieder aufeinander. Aber die Sumpfdrachen sind nicht wehrlos. Sollten die Klauen und Zähne des Aasfressers nicht ausreichen besitzt der Drache noch eine Geheimwaffe. Dadurch verdankt diese Echsenart auch ihren Namen, denn die Reptilien produzieren in einem im Rachen gelegenen Organ die reaktive Chemikalie Hydrochinon. Die Chemikalie wird auch dort gelagert und wird wie Speichel in den Mundraum geleitet, wenn sie gebraucht wird. Im Mund wird das Hydrochinon mit einem im Speichel befindlichen Enzym (Peroxidase) oxidiert. Aus dem Hydrochinon wird 1,4-Benzochinon, welches Giftig und Ätzend ist. Der Sumpfdrache spuckt dann diese chemische Keule mit tödlicher Präzision auf sein Ziel. Ein Sumpfdrache kann dreimal hintereinander diese Attacke benutzen, danach ist er „leer“. Es dauert einen ganzen Tag bis er für einen „Schuss“ genug Hydrochinon produziert hat.

Gaianische Riesenratte
Typ: Tier
Fundort: auf ganz Gaia, vermehrt im Untergrund der Schlossstadt
Größe: 2 m
Seltenheit: häufig
Beschreibung: Weitere Tiere auf Gaia sind die gaianischen Riesenratten. Sie sind lästiger Tiere, die sich aber auch in der Schlossstadt wohl fühlen und dafür sorgen, dass man regelmäßig den Kammerjäger holen muss, um die rasant wachsende Population Einhalt zu gebieten. Sie werden circa 2 Meter lang und greifen bei Platz- und Nahrungsmangel auch Menschen an. Allerdings ist der Urin der Riesenratte in jener Hinsicht wertvoll, da dieser zum Präparieren der Tücher gebraucht wird, um sich vor giftigen Dämpfen zu schützen.

Zitterfisch
Typ: Tier
Fundort: in den Wasserkanälen und Tümpeln
Größe: 4 m
Seltenheit: selten
Beschreibung: Ebenfalls sollte man es unterlassen in den Gewässern Gaias zu baden. Denn die Kanäle und Seen sind die Heimat des Zitterfisches. Ein groteskes Lebewesen, das mit einem Elektroplax-Organ ausgestattet ist und bis zu 1600 Watt erzeugen (1000V & 1,6A). Die Strategie des Zitterfischs ist äußerst simpel. Er legt sich teilweise für bis zu 3 Tage auf die Lauer und wartet einfach ab, bis sich seine liebste Beute, der Sumpfkrake nähert. Durch sein, wie ein verfaulter Baumstamm aussehender Körper wird er auch erst im letzten Augenblick erkannt, aber dann ist es meistens schon zu spät und der vier Meter lange Räuber hat wieder Frischfleisch.

Sumpfkrake
Typ: Tier
Fundort: in den Wasserkanälen und Tümpeln
Größe: 4 m
Seltenheit: häufig
Beschreibung: Ein kleineres Monster ist zum Beispiel die Sumpfkrake, die in seichten Gewässern auf Beute lauern, um dann blitzschnell mit ihren Tentakeln zuzugreifen und ihre Opfer im Wasser ertränken, bevor sie sich über ihren Fang hermachen.

Flederwolf
Typ: Tier
Fundort: überall auf Gaia
Größe: 2,5 m Flügelspannweite
Seltenheit: häufig
Beschreibung: Flederwölfe sind fleischfressende Flughunde, deren Körpergröße an dem eines Wolfes in nichts nachsteht. Sie sind lediglich schlanker gebaut und ihre Knochen sind hohl. Sie sind äußerst fähige Flieger. Ihr Gehör sowie ihre scharfen Augen machen sie zu gefährlichen Jägern in der Dämmerung bzw. in der Nacht. Sie jagen alles was sie finden, von kleinen Nagern über Fischen, bis hin zu anderen Greifvögeln wie Eulen oder auch Reihern. Sie schrecken aber auch nicht davor zurück Kleinkinder oder Nutzvieh, was im Größenspektrum fällt anzufallen. Sehr zum Leidwesen von Bauern und Eltern. Jeden Vollmond ist Paarungszeit bei den Flederwölfen. Die Männchen vollführen akrobatische Flugtänze, mit denen sie die Weibchen beeindrucken. Meist bleiben Flugwölfe aber dennoch ein Leben lang ihrem Partner treu. Flederwölfe leben in kleinen Rudeln aus bis zu 8 Tieren zusammen. Meist besteht das Rudel aus den Eltern, dem Nachwuchs (1-3 Jungtieren) und den Einjährigen. Flederwölfe sind zu jedem anderen Tier während der Tragezeit und nach der Geburt ihrer Welpen höchst aggressiv. Erst wenn die Neugeborenen fliegen können, legt sich die Aggressivität. Bis dahin greifen sie aber auch Tiere und Menschen an, die weitaus größer sind als sie selbst. Der Dung der Flederwölfe wird auch noch heutzutage als billiger Düngemittel verwendet, obwohl es weit verbreitet ist, dass der Kot der Tiere Krankheiten übertragen können und auch die Feldfrüchte verseuchen können. Flederwölfe leben meist in Ruinen, aber auch auf den Dachböden der Schlossstadt. Im Ödland benutzen Flederwölfe die Zitterpalme als Bau.

Knallfrosch
Typ: Tier
Fundort: in der Nähe des Schwefelsees
Größe: 15 cm
Seltenheit: sehr selten
Beschreibung: Der Knallfrosch verdankt seinen Namen durch seine einzigartige Verteidigungsmechanismus. Dieser unscheinbare braungrüne Frosch explodiert, wenn sich ein Fressfeind nähert. Dabei hüllt das austretende Gas alles im Umkreis von einem Dutzend Meter alles ein und jedes organische Material zerfällt zu einem dampfenden Haufen Schlamm, wenn man das Gas einatmet. Das Gas kann durch Atemschutzmasken von den eigenen Atemwegen ferngehalten werden. Auch hilft da ein mit Rattenurin getränktes Tuch von Mund und Nase zu halten.

Feuerlurch
Typ: Tier
Fundort: in den Küstengebieten
Größe: 20-30 cm
Seltenheit: sehr selten
Beschreibung: Feuerlurch sind Amphibien, die in den Salzmarschen der Küste von Gaia beheimatet sind. Sie kommen aber auch seltener in den Kanälen der Insel vor. Sie besitzen wie der Knallfrosch eine eigenartige Verteidigungsstrategie. Sobald sie aus dem Wasser genommen werden, fängt die ölige Haut der Tiere sofort an zu brennen. Dem Tier selbst macht dieser Umstand überhaupt nichts aus. Die Tiere haben Ähnlichkeiten mit Axolotls und treten nur in dunklen Farbtönen auf.

Plumbata
Typ: Pflanze
Fundort: auf ganz Gaia
Größe: 3 m hoch, 2 m im Durchmesser
Seltenheit: häufig
Beschreibung: Die Plumbata ist eine Pflanze von 3 Meter Größe und 2 Meter Durchmesser. Das erste was man bemerken wird, wenn man sich einer Plumbata nähert, ist der bestialische Geruch von verrottetem Fleisch. Diese Verwesungsgase sollten aber bereits Warnung genug sein. Will man diesem Geruch auf die Spur kommen, wird man auf eine kleine wenige Meter große kahle Stelle kommen. Und auch bald tot sein. Aber dazu gleich mehr. Wenn man die Pflanze erblickt, schaut man auf einen stacheligen nassen Sack. Nasser Sack deshalb, weil die braungrünliche Oberfläche der Pflanze keinen Stiel oder Stamm hat wie die meisten anderen Pflanzen. Stattdessen wächst die Pflanze direkt aus dem Boden und liegt dann quasi träge darum. Nach oben hin wird die Pflanze dünner und auch der Kopf der Pflanze sieht wie der zugeschnürte Teil eines Sackes aus. Nur ist dieser nicht zugeschnürt und oben ragen mehrere Blüten heraus. Diese strahlend gelben Blüten sehen aus wie Harpunen mit Widerhaken, die einfach in die Pflanze reingesteckt worden sind. Das Hauptaugenmerkmal sind aber nicht die Blüten sondern die langen Stacheln, die am Pflanzenkörper abstehen wie kalte Nippel. Diese Stacheln werden bis zu 70 cm lang, besitzen am Ende einen Widerhaken und triefen förmlich vor Gift, den die Pflanze produziert. Das Gift allein ist aber nicht tödlich, sondern eher ein Betäubungsmittel, weshalb auch das Gift der Pflanze gesammelt wird. Wer davon vergiftet wird, benimmt sich wie ein Betrunkener. Man nimmt die Umgebung nicht mehr richtig wahr und erleidet Halluzinationen, die alptraumartige Illusionen verursacht. Zusätzlich hat man nur noch wenig Kontrolle über seinen Körper, wodurch man oftmals sinnlos rumplappernd, auf dem Boden liegt und sich entleert. Das Gift wird durch Injektion verabreicht und wirkt innerhalb einer Minute bei einem erwachsenen Menschen. Plumbatas wachsen alleine aber auch in Gruppen von einigen wenigen Pflanzen. Insekten und einige Vogelarten können sich unbeschadet von oben an die Blüten nähern, wo sie die Blüten bestäuben und die Früchte fressen. Die Früchte sehen aus wie eine braune Zwiebel, sind aber nur halb so groß, schmecken aber für Menschen definitiv nicht. Die Samen, die nicht verdaut werden können, werden durch die Ausscheidung im Sumpf verteilt. Die Pflanze lebt nur 5 Jahre, bevor sie wieder eingeht. Setzlinge wachsen genauso schnell wie Bambus und haben ihre volle Größe schon nach einem dreiviertel Jahr erreicht. Wenn man das so liest bekommt man das Gefühl, das diese Pflanze nicht wirklich schlimm sein dürfte. Leider ist dem nicht so. Die Plumbata kann ihre Stacheln im Umkreis von 5 Metern verschießen, sobald sie etwas hört. Geht man also ohne viel Geschick durch den Sumpf und tappt in den Angriffsradius der Pflanze schleudert diese durch Turgoränderungen die Stacheln Richtung Geräuschquelle. Wenn die Stacheln das Opfer nicht sofort töten, sondern nur verletzten, sorgt das Gift dafür, dass sie eine weitere Chance bekommt. Wer hinter diese Angriffstechnik steigt und die Plumbata kennt, kann man sich ihr durch anschleichen nähern ohne dass sie ihre Stacheln verschießt. An den Stellen, an denen die Pflanze erst vor kurzem ihre Stacheln verschossen hat, sind Winkel, an die man sich ebenfalls nähern kann. Außerdem sind die Stacheln nicht Rüstungsbrechend und können gerade Mal die Schuppen eines Krokodils durchdringen, alles was besser geschützt ist, ist auch vor dieser Pflanze geschützt. Die Stacheln wachsen bei der Plumbata innerhalb von 10 Tagen nach, wo sie ab 30 cm verschossen werden können. In den kommenden 15 Tagen wächst der Stachel weiter. Das Gift ist egal ob alter oder junger Stachel gleich hoch konzentriert. Die getöteten Tiere sorgen dafür, dass die Wurzel der Pflanze, die nur Gräser in der Umgebung wachsen lässt, immer genügend Nährstoffe und frischen Humus hat. Durch ihr Verhalten könnte die Plumbata, nur Angst haben, sofern Pflanzen Angst haben können, von einem größeren gut geschützten Tier gefressen oder umgestoßen zu werden.

Osmiosaft/-pulver
Typ: Mineral
Fundort: im Ödland
Form: Pulver oder Saft
Seltenheit: häufig
Beschreibung: Die Zitterpalme ist eine der wenigen Bäume auf Gaia. Sie werden auch demzufolge vielseitig benutzt. Ihr Holz ist äußerst wertvoll auf dem sonst holzkargen Gaia. Der Palmensaft ist Sirupartig und leuchtet im Dunkeln leicht bläulich Der Sirup wird genauso wie die Blätter später in der Alchemie verwendet. Kann aber im Gegensatz zu den Blättern als Süßungsmittel verwendet werden ohne Nebenwirkungen. Die rostroten Blätter der Zitterpalme wachsen am Ende der Stämme und sind oftmals genausolang wie der Baum selbst. Sie sind ein beliebtes Versteck für Flugwölfe. Wenn sich die Tiere im Baum bewegen fängt diese an zu zittern, wodurch der Baum den Namen erhielt. Die Blätter der Palme werden getrocknet und zu einem Pulver verarbeitet. Durch zusetzten verschiedener Mineralien und Stoffe kann das Pulver anschließend in der Alchemie Verwendung finden oder auch als Droge genutzt werden. Für den Drogengebrauch wird das Pulver in Wasser gelöst oder auch schlicht geschnupft.

Wichtige Dörfer, Städte oder Orte:
Schlossstadt
Stadtplan
Diese Stadt befindet sich in der Mitte von Gaia und dient gleichzeitig als Hauptstadt. In ihr leben rund 5.000 Einwohner. Errichtet wurde die Stadt auf ein kleines von Wasserstraßen eingeschlossenes Eiland, welche einen natürlichen Schutz gegen Angriffe von außen bietet. In der Mitte liegt das größte Gebäude von Gaia, ein aus Stein gefertigtes Mausoleum. In dieser Grabstätte liegt der 1. Herrscher von Gaia bestattet. Der Piratenkapitän Myrka. Es ist von einer Mauer umgeben. Die Häuser der Stadt werden vom Zentrum aus immer kleiner. Während sie in der Stadtmitte rund 5 Stockwerke haben, sind die Häuser am Stadtrand kaum höher als 2 Etagen. Je höher die Etage ist, desto kleiner werden die Stockwerke und große Menschen haben hier oft ein Problem. Die Stadt hat zwar gepflasterte Straßen, die allerdings von Unrat kaum mehr zu sehen ist. Über den Straßen befindet sich ein Geflecht aus Brücken, Rohren und Seilbahnen, die die Häuser miteinander verbinden.
Auf den Dächern und Fassaden der Häuser findet man überall Löscheimer, Rettungsäxte und Löschwassertanks. Ein Resultat der oft hier ausbrechenden Feuer durch Unfälle oder falsch berechneten Experimenten. Eine eigens dafür eingerichtete Feuerwehr leistet gilt als die älteste Feuerwehr der Welt, da sie bereits seit über 200 Jahren existiere.
Wohnungen der einzelnen Bewohner bestehen meist aus einem großen Versammlungsraum und dazu angrenzenden Kammern zum Schlafen. In solchen Privatwohnungen wird üblicherweise nicht gearbeitet.
In der Schlossstadt befindet sich auch das einzige Krankenhaus auf der Insel. Das Hospital, wie es die Einheimischen nennen, beschäftigt Ärzte aus der Region, welche erst kürzlich ihren Doktortitel erworben haben, aber schon zuvor als Heilpraktiker bekannt waren. Die Klinik ist spezialisiert auf naturnahe Heilpraktiken, die oftmals aus den Mineralien, Pflanzen und Tieren der Insel gewonnen wird.

Außerhalb der Schlossstadt findet man die restlichen 1.500 Bewohner Gaias. Die meisten findet man in kleineren Ortschaften die kaum über 100 Einwohner verfügen. Ganz im Norden gibt es das Fischerdorf namens Drachling. Die Häuser hier sind üblicherweise auf Pfähle gebaut worden. Das Dorf liegt direkt neben der Kanaleinfahrt und ist somit einer der Orte, die von dem Handel profitieren, der die Insel erblühen lässt.

Die ehemalige Banditenhochburg im Schwefelsee erhielt nach der Befriedigung durch Truppen der Weltregierung den Namen Schwefelquell. Der Ort liegt auf einer kleinen Insel inmitten des Sees, an dem seltene schwefelhaltige Pflanzen gedeihen und ebenso seltene Minerale abgebaut werden.

Auch an den Teergruben wurde in den letzten Jahren fleißig gearbeitet. Dort entstand eine kleine Pumpstation welche das Bitumen aus den Gruben entnimmt. Die Fässer werden mithilfe einer kleinen Eisenbahn nach Grabend geschafft, von wo sie aus mit dem unfertig gestellten Kanal in die Schlossstadt gebracht werden. Grabend liegt nämlich am Ende des westlichen (unvollendeten) Kanals.

Eine letzte Erwähnenswerte Ortschaft ist Gaiawasch. Dieses Dorf liegt südlich der Geysirfelder am Kanal, der Richtung Calm Belt geht. Vor drei Jahren fand hier die blutige Schlacht an den Geysiren statt. Dabei wurde der Ort stark in Mitleidenschaft gezogen und stark beschädigt bis teilweise völlig zerstört. Die Aufräumarbeiten nach der Schlacht dauern weiterhin an. Die örtliche Verwaltung bemüht sich stark darum, dass die Kampfspuren so schnell wie möglich beseitigt werden, was aber aufgrund mangelnder Arbeitskräfte noch ein paar Monate in Anspruch nehmen wird. Gaiawasch will ein Zentrum für Touristen werden und legt deshalb auch gleichzeitig Geld im Bau von Einrichtungen an, um die geothermalquellen zu nutzen um Gaiawasch in ein Erholungsgebiet zu machen, da die vulkanischen Aktivitäten allgemeiner Beliebtheit erfreuen und auch zum genesen von Krankheiten und Verletzungen praktisch ist.

Wichtige Personen:
Navarre (lebend, 26 Jahre), Kapitän der Roten Korsaren, Ur-Enkel von Dakar, skrupelloser brutaler Pirat, während einer Kaperfahrt in der Neuen Welt erfährt er vom Tod seines Ur-Großvaters und dessen Letzter Wille, führte vor 3 Jahren einen erfolglosen Angriff auf Gaia an, um die Insel gewaltsam zurückzuerobern, seitdem auf der Flucht (schwer verletzt).
Gotha (lebend, 35 Jahre), ehemaliger Berater des Piratenkapitäns Dakar von den Roten Korsaren, nach dem Tod Dakars war er die treibende Kraft zur Übernahme Gaias durch die Weltregierung, heute ist er von der Weltregierung zum Gouverneur von Gaia ernannt.
Myrka (verstorben), ehemaliger Piratenkapitän der Roten Korsaren, eroberte Gaia vor 125 Jahren friedlich und war fortan Schutzpatron der Insel, auf Kaperfahrt vor 99 Jahren getötet.
Dakar (verstorben), Enkel von Myrka, erbte den Kapitänsplatz von seinem Vater vor 30 Jahren, Dakar weiß von Navarres Charakter und beschließt deshalb bevor er stirbt, ihn in die neue Welt zu schicken, friedlich auf Gaia eingeschlafen.
Aleksandre Kutuzov (lebend, Anfang 50), Bekannter Sumpftrapper

Vergangene Ereignisse:
219 – 1. Aufzeichnung von einer Besiedlung Gaias erwähnt
437 – Letzter bekannte Ausbruch der schwarzen Fäule
555 – Fischmenschenpiraten überfallen die Insel, aber jedes einzelne Piratenmitglied stirbt im folgenden Jahr an einer Sumpfkrankheit
602 – Ein Brand in den Teergruben macht weite Teile des Landes unbewohnbar, der Brand dauerte mehrere Jahre an
702 – Eine Sturmflut lässt Gaia um 20% schrumpfen
1376 – Piratenkapitän Myrka erreicht Gaia und erklärt die Insel zu seinem Schutzgebiet und Hauptbasis
1391 – Gründung der Schlossstadt
1398-1414: Ausbruch mehrer Großbrände in der Schlossstadt durch alchemistischen Experimenten
1416: Das Große Feuer wütet mehrere Wochen und zerstört 95% der Schlossstadt
1417: Einführung der Brandschutzeinheit
1468 – Piratenkapitän Dakar wird neuer Schutzherrscher von Gaia
1494 – Dakar stirbt und hinterlässt in seinem Testament die Bitte, das Gaia an die Weltregierung übergeben werden soll
1495/96 – Die gaianische Sumpfwehr wird gegründet
1496 – Piratenkapitän Navarre führt einen Angriff auf Gaia aus, der durch den selbstmörderischen Einsatz einer Marinekompanie vereitelt wird

Momentane Situation: Derzeitig steht die Insel unter der Verwaltung der Weltregierung. Sie hat mit der Ernennung Gotha zum Gouverneur, eine bisher provisorische Regierung eingefügt. Es wird derzeitig immer noch darüber diskutiert, ob Gotha weiterhin Gouverneur auf Lebenszeit bleibt oder ob ein Nicht-Insulaner den Posten übernimmt.
Ebenfalls wird von seitens der Marine darüber beraten auf Gaia eine zeitweilige Basis zu errichten, bis die Insel eine eigene Armee verfügt um sich zu verteidigen.
Auch wenn Gotha derzeitig de facto der Herrscher über Gaia ist, ist er nicht unumstritten, denn noch immer lebt Navarre, der Anspruch auf die Herrschaft von Gaia erhebt. Einige Insulaner sind derselben Meinung und führen einen kleinen Widerstand im Umland der Schlossstadt.
Die Schlossstadt von der aus der Gouverneur Gotha regiert, besitzt ein Rat aus diversen Alchemie-Meistern und Ärzten der Stadt. Die Ortschaften werden in der Regel von einem Ältesten vertreten.
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