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 Das Oberdeck

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Marinette

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BeitragThema: Das Oberdeck   Das Oberdeck EmptyMi Mai 04, 2016 1:13 pm


Ausgestattet mit drei Masten, die das Herzstück des Oberdecks darstellen, ist das Äußere des Schiffes weitaus gepflegter als man es für ein Schiff dieser Größe annehmen würde. Auf dem Holzboden der weiten Fläche befindet sich kein einziger Kratzer, während die fehlerfrei geknoteten und an der Reling befestigten Takelagen brandneu aussehen und dazu verleiten die anderthalb Jahre, die dieses Schiff bereits auf ihrem Buckel hat maßlos zu unterschätzen. Hier und da stehen einige Truhen an den Wänden herum, während man auf einem Tisch nahe der Kapitänskajüte einige Gläser und dazugehörige Erfrischungsgetränke findet. An Bug und Heck des Oberdecks befindet sich jeweils eine große Kanonen, deren Munition sich neben dem Geschütz in einer dafür angefertigten Halterung befindet. Während sich an dem Bug des Schiffes einige Holzbänke und eine steinernde Feuerstelle befindet, bildet das Heck viel mehr das Dach der Kapitänskajüte, die durch eine Tür von dem Oberdeck aus betretbar ist. Auf dem Heck selbst befindet sich das Steuerrad des Schiffes. An der Räumlichkeit des Kapitäns anliegend und an dem Bug befindet sich jeweils eine Treppe, die in das Innere des Schiffes führt. Weiße weite Segel zieren die drei Masten der Floating Merry, während sich ein begehbarer Ausguck, der nur durch das Erklimmen der Takelage erreicht werden kann, auf dem dritten Mast befindet. Eine Schnellwechselvorrichtung dient dazu die Flagge, die sich an der Spitze des mittleren Masten befindet, im Notfall schnell wechseln zu können. Passende Flaggen liegen hierfür in einer Kiste, direkt neben dem Fuß des Mastes. Dadurch kann die Crew schnell zwischen der Flagge der bekannten Handelsgesellschaften, gefürchteter Piratenbanden und Organisationen oder einer weißen, einer schwarzen sowie einer roten Flagge wechseln, Jeremy ist für das Design der Flaggen verantwortlich und nutzt die alltägliche Zeitung um diese Flaggen möglichst genau zu kopieren.
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Marinette

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BeitragThema: Re: Das Oberdeck   Das Oberdeck EmptyDo Mai 05, 2016 3:31 pm


Nathan & Ranelle - come from Las Camp - Der Hafen

Das die blonde Schönheit verlegen weg sah, nachdem sie beim Händchenhalten erwischt worden waren, bemerkte der junge Koch nicht. Ebenso fiel ihm nicht auf, dass Skye ihn oder viel mehr sich fragte, inwiefern der Name Alfonso mit einem Sie in den Kontext zubringen war. Dass es sich bei Alfonso um eine Leguandame handelte, konnte die junge Ärztin natürlich nicht wissen. Nathan selbst war damals, als er Jeremy kennen lernte sichtlich verwirrt gewesen und Jeremy war es vermutlich heute noch gewesen.

Nachdem die rothaarige Sophie wieder auf dem Schiff verschwunden war unterhielten sich die Ärztin und der junge Gourmetkoch kurz, ehe sie sich auf den Weg zum Schiff machen sollten. Auf die Bitte hin sich mit ihrem Urteil der einzelnen Crewmitglieder Zeit zulassen, erwiderte sie seinen Wunsch. Sie würde erst dann ein Urteil fällen, wenn sie die Crew näher kennengelernt hatte. Außerdem gab sie zu verstehen, dass sie dies nicht nur bei der Navigatorin Sophie West vor hatte, sonder selbiges ebenfalls bei den restlichen Mitglieder seiner Crew tun würde. Lächelnd sah Nathan die junge Schützin an und nickte ihr bestätigend zu. Kurz darauf bat sie Nathan, ihr dabei zu helfen auf das Schiff zu gelangen. Auf den kleinen Hinweis, dass er nach Allem immer noch ihre Hand in der Seinen hielt, lächelte der attraktive Koch der offenen Ärztin zu, ehe er ihr Angebot mit einem „Aber selbstverständlich.“ akzeptierte und ihre Hand schließlich losließ. Nathan ging auf das Schiff, zunächst ohne seine reizende Begleitung. Nachdem er ihre schwere Reisetasche auf dem Oberdeck ablegte, stieg er leise wieder hinunter in den Hafen. Gerade als der junge Mann wieder bei Skye angekommen war verfluchtete sie den jungen Revolutionären dafür, dass er ihr am Ende doch nicht half auf das Schiff zu kommen. Ein wenig gekränkt doch trotzdem amüsiert darüber, dass sie ihm noch immer nicht vertraute, grinste der junge Mann hämisch in Vorfreude auf ihre wahrscheinlich überraschte Reaktion. Mit einem Ruck nahm er mit seinen starken Armen der Ärztin den Boden unter ihren Fußen weg und ehe sie sich versah, befand sie sich in seinen Armen liegend fest in seinem zärtlichen Griff. Die einzige Reaktion, die Skye ihm gab, war ihr überraschtes Gesicht, welches seinerseits von einem Lächeln erwidert wurde. Ihr Körper war etwas schwerer, als es Nathan angenommen hatte, allerdings hatte er weder iihre Oberweite noch ihre Kleidung in seine Schätzung einberechnet. Ganz egal was nun der ausschlaggebende Faktor dafür war, dass sie einige Kilo mehr wog, als angenommen, war es dem gelernten Koch ein leichtes die Dame in seinen Armen zutragen. Als Koch war er es gewohnt von gefüllten großen Töpfen bis hin zu vollen Fässern weitaus Schwereres zu tragen.

Der junge Koch musste nicht darauf achten wie er auf der schmalen Holzverbindung hinauf zu Schiff ging. Es war nichts anderes gewesen als ein leeres Fass auf das Schiff zu tragen, auch wenn es sich hierbei um eine wirklich entzückende Ware handelte. Also nutze er die Gelegenheit um die junge Schönheit von Namen zu betrachten. Sein Blick viel dabei immer wieder auf ihr wirklich hübsches Gesicht, ihre prallen Brüste und dem Tattoo auf ihrer rechten Hand. Doch Nathan dachte nicht daran sich an der unschuldigen Dame zu vergreifen, viel mehr überkam ihm der Gedanke, dass er vielleicht mehr von ihr wollte, als er es sich zugestehen wollte. Dabei dachte er weniger als ihren Körper, an dem er Interesse hatte, sondern viel mehr über ihren süßen, scheinbar leicht reizbaren und engelsgleichen Charakter. Sie gab ihm das Verlangen sie beschützen zu wollen, obwohl er sie erst einige Momente kannte, nicht als eine Art Kind oder kleine Schwester, sondern viel mehr als etwas was er wirklich ungern verlieren wollte. Als sie schließlich auf dem Schiff angekommen waren, entschuldigte sie sich für ihr ungerechtes Benehmen, noch bevor er Gelegenheit dazu hatte sie abzusetzen. Nathan schüttelte seinen Kopf mit einem Lächeln im Gesicht. „Schon in Ordnung, aber wenn ich etwas sage, dann kannst du dich auf mein Wort verlassen. Ganz egal was passiert.“. Nachdem Nathan dies klar gestellt hatte setzte er sie vorsichtig wieder ab. Dass er dabei unterbewusst nach ihrer Hand griff, um sie weiterhin in seiner Nähe zu haben, fiel dem jungen Koch nicht auf. Froh darüber, wieder auf seinem Schiff zu sein hielt er kurz Inne, ehe er Skye auf seinem Schiff begrüßen wollte. „Willkommen auf der Floating Merry, Miss Duncan.“ Doch sprach Skye unerwartet im selben Moment wie er, weshalb er ihre Wort nicht richtig verstanden hatte. Nathan lachte verlegen, da ihm die Tatsache, dass sie sich im selben Moment etwas zu sagen hatten, doch etwas peinlich war, ehe er darum bat ihre Worte zu wiederholen. Die junge Ärztin lächelte ihn an und meinte, dass es nicht so wichtig sei.

Nathan hielt die zärtliche Hand der Dame nun so, als würde er sie bald wieder loslassen wollen und sprach ihr zu: „In Ordnung. Ich werde nun in meine Kajüte gehen und mich kurz umziehen. Auf dem Schiff ist bequeme Kleidung praktischer. Wenn du Durst hast, bedien dich doch inzwischen Zeit an den Getränken auf den Tisch dort drüben ansonsten hast du eben genug Zeit dir das Oberdeck anzusehen.“ nathan ließ schließlich von ihr ab und verabschiedete sich mit einem: „Bis gleich.“, ehe er sich in die Kapitänskajüte begab. Aus Gewohnheit ließ er dabei die Tür des Raumes offen, somit würde er sich das erneute Öffnen der Tür ersparen, wenn er die Kajüte wieder verlassen wollte, Da Jeremy und Nicolas Männer waren dachtete er sich nichts dabei. Auch Sophie ignorierte Nathan einfach, wenn er sich umzog, da er ein guter Freund und zudem noch ihr Kapitän war. Nathan zog seine West aus. gefolgt davon entledigte er sich seiner Schuhe und der Krawatte. Nachdem er seinen Gürtel zur Seite legte setzte er sich auf sein großes, ordentlich gemachtes Bett und zog sein Hemd aus, ehe er sich kurz darauf aufrichtete um auch seine Hose auszuziehen. Befreit zog er seine Socken als letztes aus und lies sich kurz auf sein Bett fallen, um den heutigen Tag ein wenig Revü passieren zu lassen. Nathan war glücklich darüber, dass die Vorräte verstaut waren. Eine bevorstehende Hungersnot hatte der unerfahrene Kapitän also nicht zu befürchten. Zudem gelang es ihm eine Ärztin zu finden, die sich, auch wenn dies zunächst nur für einige Zeit war, um die Gesundheit und Verletzungen der Crew  kümmern würde. Noch dazu war die junge Ärztin wirklich attraktiv und charmant. Nathan seufzte kurz, ehe er wieder aufstand und nur in einer Boxershort gekleidet zu seinem Kleiderschrank ging. Nathan entschied sich schließlich für eine bequeme Jeans, einem lockeren Gürtel und einem schwarzen Poloshirt. Nachdem er sich angezogen hatte, und dabei natürlich nicht Socken und ein bequemeres paar Schuhe vergaß, legte er den Geldbeutel aus der alten Kleidung auf den Tisch. Dabei verdeckte sein schwarzer Geldbeutel die halbleere Zigarettenschachtel, die nun seine Aufmerksamkeit erregte. Sein Bedürfnis von Vorhin hatte sich gelegt, weshalb der junge Mann nun nicht zwangsläufig eine Rauchen musste, auch wenn er es gern tätte. Nein, Skye wartet sicher schon auf mich. Ich rauche später, wenn ich ihr das Schiff gezeigt habe und sie ihre Kajüte einrichtet und danach koch ich. Einmal für die Crew und einmal für das gemeinsame Abendessen.. Nathan verließ seine Räumlichkeiten wieder und machte dieses mal nun auch wieder die Tür zu, ehe er sich auf den Weg zu Skye machte.

Bei ihr angekommen fragte er sie aus dem Stegreif heraus: „In Ordnung. Können wir los? Ich hab dir einiges zu zeigen. Du musst schließlich alles nach und nach kennen lernen. Die Crewmitglieder mit eingeschlossen.“. Dieses Mal griff er bewusst nicht nach ihrer Hand, da er nicht aufdringlich wirken wollte, auch wenn er nichts dagegen gehabt hätte, wenn er weiterhin ihre Hand hielt. Nathan und Skye gingen schließlich die Treppe hinauf zum Heck des Schiffes und blieben dort etwas mittig stehen. Der junge Revolutionär drehte sich zu seiner bezaubernden Begleitung sah präsentierte ihr das Heck, von dem aus man einen tollen Überblick über das gesamte Oberdeck hatte. Nathan deutete mit seiner Hand in die Richtung der Dinge, die er zeigen wollte.„Also, Skye. Auf dem Heck der Floating Merry befindet sich das Steuerrad, eine Kanone für die Verteidigung des Schiffes“, dass sich derzeit einige Kisten auf dem Heck befanden, missachtete er und deutete schließlich hinunter zum restlichen Teil des Decks. „Unseren Getränkestand hast du ja vermutlich bereits kennengelernt, als ich mich umgezogen habe. Dort kannst du dir jederzeit etwas holen. Wenn du alkoholische Getränke trinken möchtest, muss dir Bier reichen, ansonsten gibt es dort noch allerhand Fruchtsäfte, Limonaden und Mineralwasser. Als Tarnung können wir mit der Vorrichtung dort drüben schnell unsere Flagge wechseln, damit wir uns zum Beispiel als Handelsschiff tarnen können. Dort oben siehst du den Ausguck. Zwar wird dieser momentan kaum genutzt, aber falls es nötig sein wird haben wir einen. Dort drüben haben wir einige Sitzgelegenheiten und in deren Mitte befundet sich eine Fläche aus Stein. Darauf können wir an einem Abend ein schönes warmes Lagerfeuer entzünden, grillen, der Musik unserer Musikers lauschen und uns unterhalten. Ansonsten gibt es auf dem Bug noch eine zweite Kanone, aber das bleibt vorerst egal. Wie die Kanonen funktionieren zeig ich dir ein anderes Mal.“. Nathan lächelte die blonde Dame an. „Gibt es noch Fragen die du mir stellen möchtest? Ich meine jetzt, wo wir über Alles ungehindert reden können und nicht darauf achten müssen, dass uns irgendjemand hört?“ Nathan bezog sich dabei einerseits auf Fragen zum Oberdeck als auch auf Fragen die die Revolution oder ihn persönlich betrafen.
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Ranelle

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BeitragThema: Re: Das Oberdeck   Das Oberdeck EmptyDo Mai 05, 2016 10:55 pm


Da war sie also nun. An Bord von Nathans Schiff. Nachdem sie sich bei dem begehrenswerten Revolutionär entschuldigt hatte und er ihr zu verstehen gab, dass sie sich auf sein Wort verlassen konnte, egal was passiere, nickte Skye nur verstehend und schenkte ihm ein Lächeln. Kurze Zeit später wollte die hinreißende Ärztin von Nathan wissen, wie das Schiff hieß. Im selben Moment begrüßte er sie an Bord der Floating Marry. Daraufhin kicherte Skye herzhaft, was sich auch nicht legte, als der Blonde nachhakte, was sie eben gesagt hatte. Offenbar hatte er sie nicht verstanden, weil sie gleichzeitig gesprochen hatten. Dies amüsierte Skye nur noch mehr und verstärkte ihr kichern, doch sie beruhigte sich auch schnell wieder und antwortete ihm lächelnd: "Alles in Ordnung. War nicht so wichtig." Skye ließ den Namen kurz auf sich wirken und meinte schließlich noch: "Floating Merry ... ein schöner Name." Ihr Lächeln wich dabei nicht.

Anschließend wiederholte Nathan nochmal seinen Plan, dass er in seine Kajüte gehen wollte. Dabei enthüllte er ihr diesmal jedoch, dass an Bord des Schiffes bequemere Sachen von Vorteil wären. Du bist mir gut. Wo soll ich mich bitte umziehen?, waren Skyes Gedanken dazu. Der Kapitän der Floating Marry zeigte ihr noch, wo sie ein paar Getränke fand, an denen sie sich ruhig bedienen durfte, ehe er ihre Hand losließ und schließlich seine Kajüte betrat. Skye stand es genauso frei, sich erstmal an Deck umzusehen, wofür sie sich auch zuerst entschied. Sie drehte sich allerdings nur einmal um die eigene Achse und entschied sich dann doch anders, da die Getränke wieder in ihr Blickfeld gerieten. Eine Erfrischung wäre glaube ich jetzt genau das Richtige. Immerhin kam ich vorhin nur dazu die heiße Schokolade zu trinken, aber von dem Wasser bekam ich nichts mehr ab. Sodann steuerte Skye auf den Tisch nahe Nathans Kajüte. Da sie sich ohnehin bedienen durfte, nahm die Durstige sich ein Glas. Danach sah sie sich die Auswahl der Getränke an. Neben Mineralwasser fand sie Säfte und Limonaden vor. An einer Flüssigkeit roch sie kurz, nur um festzustellen, dass es sich um ein alkoholisches Getränk handelte. Davon lass ich lieber die Finger. Skye füllte ihr Glas einfach mit Orangensaft. Dies war ihr noch am liebsten. Einen Schluck trank sie auch sofort und sie stellte fest, dass der Saft ihr sehr zusagte. "Mhmm ... als wäre er frisch gepresst. Auf die Qualität der Lebensmittel wird hier wohl wirklich großen Wert gelegt."

Nach dieser ersten Erfrischung wanderte Skyes Blick zu Nathans Kajüte. Ursprünglich wollte sie nur hinsehen, um darauf zu warten, dass Nathan wieder heraustrat, doch die Tür stand offen und deshalb bot sich ihr ein ganz anderer Anblick. Die Ärztin erblickte den attraktiven Koch dabei, wie er sich nach und nach auszog und schließlich nur noch seine Boxershorts trug. Die blonde Schönheit bekam ganz große Augen, doch sie wusste wie unhöflich dies war und blickte schnell wieder weg. Allerdings konnte sie nicht lange wegsehen. Dem Anblick des muskulösen Kochs konnte sie irgendwie nicht widerstehen. Skye fing regelrecht an von seinen Muskeln zu schwärmen. Bis heute war ihr selbst nicht bewusst gewesen, dass sie allen Anschein nach auf muskulöse Männer stand. Sie hatte schließlich auch Ryukis Muskeln bewundert und nun eben Nathans. Die Blondine war sich sicher, dass sie rot um die Wangen wurde. Auf die Gefahr hin, dass sie anfing zu sehr von Nathan zu schwärmen und deshalb umzukippen, stützte sie sich lieber am Tisch ab und stellte ihr Glas vorsichtshalber auch noch ab. Lange war ihr der Anblick des fast vollständig Entblößten nicht vergönnt. Das war aber auch gut so, denn sowie Nathan sich wieder etwas anzog, konnte Skye wieder ihren Blick von ihm abwenden. Trotzdem spürte sie Sekunden, wenn nicht sogar Minuten danach noch, dass ihr Herz ein wenig schneller schlug. Skye legte ihre rechte Hand auf ihre linke Brust, auf ihr Herz und versuchte sich wieder zu beruhigen. Ganz ruhig, Skye. Alles ist gut. Du hast nur einen attraktiven, muskulösen jungen Mann gesehen, der dir offensichtlich sehr gefällt. Kein Grund zur Panik. Du wirst das vermutlich noch öfter sehen, wenn du seine Verletzungen behandelst. Also beruhige dich gefälligst. Immerhin bist du Ärztin., sprach Skye in Gedanken mit sich selbst. Sie trank den Rest ihres Glases aus, um wieder ein wenig runterzukommen. Das leere Glas stellte sie am Rand, fernab der sauberen Gläser ab.

Nathan trat schließlich wieder aus seiner Kajüte hervor und ging auf Skye zu. Sein neues Outfit bestehend aus der Jeans, dem schwarzen Poloshirt und bequemeren Schuhen entging der hübschen Bogenschützin nicht. Nachdem er sich also umgezogen hatte und endlich bereit dazu war, Skye auf dem Schiff herumzuführen, sodass sie sowohl die Floating Marry als auch die anderen Crewmitglieder kennenlernen konnte, gingen die beiden die Treppe zum Heck hinauf. Von dort aus zeigte Nathan ihr alles Sehenswerte auf dem Oberdeck, indem er darauf deutete und kurz etwas dazu sagte. Skye sah sich alles interessiert an. Tatsächlich interessierte sie sich aber am wenigsten für die Kanonen, deren Funktionsweise der Revolutionär ihr noch zeigen wollte. Nicht nur, dass sie sich im Traum nie vorgestellt hätte, eine Kanone zu bedienen. Eigentlich wollte sie das auch nicht. Mit einer Kanone würde sie bestimmt nur andere verletzen, was ihr niemals vorschwebte. Allerdings zweifelte sie eh daran, dass sie jemals wirklich mit einer Kanone hantieren könnte. Selbst wenn sie mit dem Bogen umgehen konnte, war eine Kanone ein ganz anderes Kaliber. Trotzdem wusste sie Nathans Höflichkeit zu schätzen und er hatte nicht vor, ihr damit zu schaden.

Als Nathan nach seiner Präsentation des Oberdecks Skye fragte, ob sie ihm vielleicht noch Fragen stellen möchte, nickte sie nach kurzem Überlegen. Sie hatte Fragen an ihn und wie er sie selbst darauf hinwies, war nun ein günstiger Moment, um ihm diese Fragen zu stellen und ihre Neugier zu stillen. Nachdem sie ihm nun schon durch ihr Nicken mitgeteilt hatte, dass sie Fragen hatte, wollte sie ihn nicht zu lange auf die Folter spannen. "Zurzeit habe ich eigentlich nur zwei Fragen an dich. Zuerst interessiert es mich sehr ... Wieso bist du ein Revolutionär geworden? Und meine zweite Frage bezieht sich auf unser nächstes Ziel. Du hast von Geschäften gesprochen, aber ich möchte doch gerne Gewissheit. Was genau habt ihr in Trois vor?", fragte Skye Nathan und sah ihm währenddessen mit recht ernster Miene in die Augen. Skye war nicht dumm. Sie las die Zeitung und deshalb wusste sie auch über ein paar Taten von ihnen Bescheid. Natürlich wusste sie, dass die Revolutionäre stets in ein schlechtes Licht gerückt wurden, aber da sie nun schon die Gelegenheit hatte, konnte sie genaueres über die Ziele der Revolutionäre in Erfahrung bringen. "Ihr habt doch nicht etwa vor, einen Aufstand anzuzetteln, oder? Ich meine, mit 5 Mann, wenn deine Crew nicht doch noch größer ist, wäre dieses Unterfangen in meinen Augen ziemlich waghalsig. Ich will aber nur darauf hinaus, dass ich es nicht unterstützen würde, wenn dabei jemand zu schaden kommt. Deshalb möchte ich gerne wissen, wieso ihr nach Trois wollt.", erklärte die Ärztin anschließend noch, wieso sie diese Frage gestellt hatte. Gewiss wollte sie Nathan oder seinen Kameraden damit nicht unterstellen, dass sie wahllos Menschen verletzten. Genauso glaubte sie eben auch, dass die Taten der Revolutionäre einem höheren Zweck dienten, aber sie wollte dennoch Gewissheit haben. Und wer, wenn nicht ein Revolutionär, könnte ihr diese verschaffen?
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Marinette

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BeitragThema: Re: Das Oberdeck   Das Oberdeck EmptyFr Mai 06, 2016 5:03 pm


Dass es sich bei der neuen Ärztin um eine kleine Voyeurin handelte, war dem jungen Mann auch dann nicht aufgefallen, als sie  dabei zusah, wie sich der attraktive, muskulöse Koch umzog. Zwar hörte er, dass Skye ihr Glas abstellte, allerdings dachte sich Nathan nichts dabei, da er ihr ohnehin das Angebot gemacht hatte sich eine Erfrischung zu nehmen. Nachdem sich der stattliche junge Mann umgezogen hatte traf er Skye an dem Getränkestand an und zeigte ihr daraufhin das Oberdeck. Auf seine Erklärungen hin reagierte die junge Ärztin mit Interesse für nahezu Alles, was der junge Revolutionär von sich gab. Nathan bemerkte jedoch, dass sie eher weniger Interesse daran zeigte, als Nathan über die Schiffskanonen sprach. Auch als er ihr versicherte, dass er ihr dem Umgang mit ihnen noch zeigen würde, schien sie nicht wirklich mehr Interesse daran zu haben. Vielleicht lass ich das auch einfach. Ich will sie schließlich nicht dazu zwingen und es wäre so oder so gefährlich, wenn sie mit einer Schiffskanone hantiert. Das möchte ich ihr nicht unbedingt zumuten.

Nachdem Nathan die junge Ärztin fragte, ob sie noch Fragen an sie hatte und offen legte, dass sie ihm nun alles fragen könne, da sie nicht belauscht werden würden, ließ sich die skeptische Dame nicht zweimal darum bitten. Sie gab bekannt, dass ihr zwei Fragen auf dem Herzen lagen und dass sie großes Interesse an diesen Themen hegte. Als erstes wollte sie von dem jungen Koch wissen weshalb er der Revolution beigetreten war - weshalb er ein Revolutionär würde. Als nächstes wollte sie unbedingt darüber informiert sein was genau Nathan in Trois vor hatte. Sie sagte ihm dass sie Gewissheit darüber haben wollte, was ihm zu verstehen gab, dass sie nach wie vor an ihm zweifelte, wenn auch nur indirekt. Darauf folgend erklärte sie noch, weshalb sie ihre Fragen gestellt hatte. Sie befürchtete, dass seine Einheit einen Aufstand anzetteln wollte und dass es dabei womöglich Verletzte geben würde. Außerdem hielt sie es für ein sehr waghalsiges Unterfangen einen solchen Plan mit fünf Mann in die Tat umsetzen zu wollen. Nathan dachte über seine Antwort nach. Dabei wunderte er sich darüber, dass sie von fünf Personen sprach, wo es doch nur vier in seiner bisherigen Crew waren, weshalb er davon ausgehen musste, dass sich die attraktive Ärztin selbst mit dazu zählte. Nathan nahm Skyes Hand und ging mit ihr zur Reling, ehe er ihre Hand wieder losließ, seine Arme auf das Geländer stütze und in Richtung Meer sah. „Die Informationen zur Mission sind geheim... wärst du stattdessen selbst eine Revolutionärin, wäre das etwas anderes, aber so...“ Nathan sah Skye kurz tief in ihre Augen. „Na schön, ich schätze ich sollte dich über unsere Aufgabe auf Trois informieren, wenn du dich schon in Gefahr bringst, weil du mit uns segeln möchtest. Doch behalt' die Informationen BITTE für dich. Die einzige Ausnahme wäre, wenn ich dir später die Erlaubnis dazu erteile. Das könnte mir sonst Probleme einbringen.“, erklärte Nathan mit einem ernsten Gesichtsausdruck. „Wir sind auf dem Weg nach Trois, weil ein Mitglied der Revolution, ein Kontaktmann von uns, dort beobachtet hat wie sich die Bevölkerung und die Marine verhält, nachdem unsere Truppen dort abgezogen sind. Es ist unsere Aufgabe diesen Kontaktmann ausfindig zu machen und ihn zum Hauptquartier zurückzubringen. Es lässt sich manchmal nicht vermeiden, dass Menschen verletzt werden. Ob es nun ein Pirat ist oder die Marine die mit allen Mitteln versucht diesen Piraten zu fangen oder ob es die Weltregierung ist, die sich nciht dafür interessiert wie es den Zivilisten dabei geht. Die Revolution hat diesbezüglich wohl auch einiges an Dreck am Stecken. Darüber bin ich mir im Klaren und es missfällt mich genauso wie dir, wenn ich ehrlich bin. Aber unsere Einheit würde niemals das Leben von Zivilisten gefährden, selbst wenn die Mission dadurch scheitert. Was Marinedvisionen angeht... wenn sie korrupt sind, werden wir sie aufhalten... und, nun, notfalls auch töten. Was Marinesoldaten angeht, die am Wohl der Bevölkerung interessiert sind oder schlicht ihre Befehle ausführen, hoffe ich einfach, dass sie sich uns nicht in den Weg stellen werden. Wenn wir nicht fliehen können, müssen wir kämpfen, da wird kein Weg daran vorbeiführen. Es reicht aber völlig, wenn wir diese Art von Gegner außergefecht setzen. Ja, ich habe bereits getötet, bevor du mir diese Frage stellst. Aber sonst stünde ich vermutlich heute nicht neben dir. Ich bin nicht auf Blutvergießen aus, sondern möchte einfach nur, dass die Weltregierung aufhört an sich zu denken. Die Tenryuubito ermorden wahllos Zivilisten, wenn ihnen ihr Gesicht nicht passt, halten sich Sklaven.... die Agenten der Weltregierung gehorchen völlig blind ihren Anführern und würden lieber eine ganze Insel in Schutt und Asche setzen, ehe ihr Ziel entkommt... da entscheide ich mir liebe für das kleinere Übel. Die Leute sollen einfach frei sein und in Frieden leben können. Dafür muss sich die Weltregierung ändern und die Marine muss sich anpassen. Kann sein, dass du das nicht verstehen möchtest, weil du vermutlich eine andere Meinung dazu hast...“ Nathan sah Skye direkt in ihre Augen. Der junge Koch wollte keine Geheimnisse vor Skye haben, selbst dann nicht, wenn dies bedeuten würde, dass sie ihn als schlechten Menschen abstempeln und das Schiff verlassen würde. „Es ist in Ordnung, wenn du das Schiff nun verlassen möchtest. Ich kann dich zu nichts zwingen... oder viel mehr... will dich zu nichts zwingen“ Nathan sah schließlich wieder hinaus aufs Meer und versank ein wenig in Gedanken, ehe er auf ihre erste Frage antwortete: „Warum bin ich ein Revolutionär geworden? Nun, wo soll ich anfangen? ... Ich bin auf der Insel Pucci aufgewachsen. Dort hab ich von meinem Ziehvater das Kochen gelernt.“ Nathan lächelte kurz auf. „Tze... und vermutlich meine Liebe zu Alkohol, schätze ich. Für jedes Gericht gibt es den passenden Wein... ja, wie auch immer. Jedenfalls waren wir auf Water Seven, weil wir speziellere Vorräte für das Restaurant kaufen wollten. Als ich ein junges Mädchen... sie dürfte ungefähr dein Alter gehabt haben... sah, die so aussah als würde sie sich nicht besonders wohl in ihrer Gesellschaft fühlen, bin ich in einen Menschenhändlerring hinein geraten.“ Nathan seufzte kurz auf und erklärte schließlich weiter. „Als ich die Sklaven... oder ihre 'Ware`, wie sie genannt wurden, befreien wollte, wurde ich von einer kleinen Gruppe von Revolutionären aufgehalten. Sie hatten die Menschenhändler bereits im Visier gehabt. Da ich diesem Mädchen helfen wollte, bat ich also darum, dass ich ihnen helfen durfte. Sie lehnten ab, da es für mich zu gefährlich gewesen war und schickten mich weg. Naja... ich war noch nie so gut darin Befehlen blind zu folgen, als setzte ich meinen Kopf durch und war bin schließlich trotzdem hingegangen, um die Menschenhändler aufzuhalten. Wären die Revolutionären nicht bereits am Kämpfen gewesen, hätten mich die Sklaventreiber vermutlich kalt erwischt, aber so konnte ich diese Verbrecher stoppen und die Gefangenen befreien. Ich schätze so hab ich dann auch meine Partnerin Naria kennen gelernt. Ich erkannte, dass die Marine versagt hatte, wenn sie zuließ, dass Menschen wie Sklaven behandelt werden konnten und fand heraus, dass die Weltregierung daran Schuld war. Ich nahm Kontakt zu der Revolutionseinheit auf und nun bin ich selbst einer. Ich hoffe das war ausführlich genug für dich, Skye? “ Nathan lächelte Skye freundlich an, in der Hoffnung, dass sie nicht schlecht von ihm dachte und das Schiff... nein, ihn nicht verlassen würde. Doch war ihm selbst bewusst, dass er in diesem Moment eigentlich nur gute Miene zum bösen Spiel machte.
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Ranelle

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BeitragThema: Re: Das Oberdeck   Das Oberdeck EmptyFr Mai 06, 2016 10:10 pm

Skye schenkte Nathan ihre volle Aufmerksamkeit und wartete gespannt auf seine Antwort. Bevor er antwortete, ergriff er ihre Hand und zog sie zur Reling. Während er sich an ihr abstützte, drückte die Blondine sich mithilfe der Reling vom Boden ab und setzte sich auf sie. Daraufhin sah sie zuerst zum Himmel hinauf, aber als Nathan das Wort ergriff, blickte sie ihm ins Gesicht und hörte aufmerksam zu. Zunächst war die Bogenschützin ein wenig enttäuscht, weil Nathan ihr nichts sagen wollte, solange sie keine Revolutionärin war. Deswegen schmollte sie etwas. Der junge Koch änderte aber seine Meinung und zwar aus dem Grund, dass sie das Risiko einging und mit ihm und den anderen Revolutionären nach Trois reisen wollte. Trotz der ausdrücklichen Bitte, dass sie niemandem darüber etwas sagen sollte, was ihr ein wenig missfiel, da sie ungern Geheimnisse hatte, strahlte ihr Gesicht daraufhin wieder. "Ich werde niemandem etwas sagen. Meine Lippen sind versiegelt.", meinte die Ärztin, ehe sie Nathan wieder zuhörte.

Der Revolutionär klärte seinen Gast darüber auf, dass sie auf Trois einen Kontaktmann finden und zurück ins Hauptquartier bringen müssten. In diesem Moment stellte sie sich direkt die Frage, wo sich das Hauptquartier der Revolutionäre befand, doch Skye war schlau genug um gleich zu wissen, dass er diese Information einer Zivilistin nicht verraten würde. Deshalb vergaß sie die Frage gleich wieder. Jedenfalls rechtfertigte Nathan sich anschließend noch für die Taten der Revolutionäre, dass es eben nicht immer vermeidbar war, dass es Verletzte gäbe. Sie war aber froh darüber, aus seinem Mund zu hören, dass seine Truppe keine Zivilisten willentlich gefährdete. Genauso gefiel es ihr, wie er zwei Gruppen von Marinesoldaten unterschied. Zwar hatte die Blondine selbst nicht dieses Bild der Marine, aber sie freute sich einfach, dass er selbst unter seinen Feinden unterschied, wenn er verletzte und wen nicht. Skye war dem Blonden nicht einmal böse darüber, dass er selbst bereits getötet hatte. Vielleicht sollte sie das sein, aber sie war es nicht. Was er anschließend über die Agenten der Weltregierung erzählte, deckte sich so ziemlich mit dem, was Dr. Cavanagh über die Weltregierung sagte, deshalb wusste sie in etwa, was Nathan meinte. Von den Tenryuubito hatte Skye kein Bild, doch da sie den Worten des Kochs Glauben schenkte, hielt sie diese Personengruppe ebenfalls für schreckliche Personen. Sklaverei war jedenfalls ein Thema, das für sie überhaupt nicht in Ordnung war. Auf seine abschließenden Worte zu seiner Antwort auf ihre zweite Frage, nickte Skye zustimmend. Dieses Nicken sollte aber nicht bedeuten, dass sie es nicht verstehen möchte oder dass sie eine andere Meinung dazu hat, doch vermutlich kam es genau so herüber. Sie ließ es trotzdem erstmal wortlos so stehen. Dennoch machte sie sich Gedanken zu Nathans Antwort, denn ihr kam einiges davon bekannt vor. Es ist komisch, aber was er eben gesagt hat, erinnert mich an Lio. Mein Bruder hat auch Leute ermordet, allerdings aus gutem Grund. Weil sie Starlite City geschadet haben. Und bei Nathan scheint es genauso zu sein. Dass er getötet hat, geschah sicher auch aus einem guten Grund und nicht nur, damit er selbst überlebte.

Die clevere Ärztin war sich durchaus darüber im Klaren, dass Nathan ihr einen Bären aufbinden könnte. Dieses Wissen änderte aber nichts an der Tatsache, dass sie seinen Worten Glauben schenkte. Seine Antwort klang aufrichtig, vor allem weil er ihr Dinge erzählte, die sie so genau gar nicht wissen wollte, zum Beispiel, dass er persönlich schon jemanden getötet hat. Diese Frage wäre ihr auch nicht in den Sinn gekommen, doch sie war froh, dass sie Nathan besser kennenlernte, auch wenn sie im Prinzip mehr über seine dunkle Seite erfuhr. Ihr Bild von ihm änderte sich dadurch trotzdem nicht. Skye hielt den Revolutionären weiterhin für einen guten Menschen. Seine Aufrichtigkeit hörte sie auch in seiner zweiten Antwort heraus. Denn wieder erzählte er ihr etwas, was gar kein Bestandteil seiner Antwort hätte sein müssen, diesmal beispielsweise seine Liebe zum Alkohol. Schließlich hörte sie ihm weiter zu, als er von seinen Erlebnissen auf Water Seven erzählte. Seine Geschichte über seine Konfrontation mit Menschenhändlern, während der er den Revolutionären begegnete, fesselte die Blondine förmlich. Ihr Mund stand teilweise aus lauter Sprachlosigkeit offen, so spannend fand sie seine Erzählung. Im Nachhinein zählte Skye dann aber nochmal nach, wie viele Personen seiner Crew angehören mussten. Eben waren es noch fünf - die Rothaarige, Nick, Jeremy, Alfonso und Nathan selbst. Nachdem sie nun aber über Nathans Partnerin Naria Bescheid wusste, müssten es wohl doch mindestens sechs Leute sein. Tatsächlich spielte sie einen Moment lang mit dem Gedanken, dass Naria nicht als Revolutionärin seine Partnerin ist, sondern auch in anderer Hinsicht, doch da wollte sie dann doch keine voreiligen Schlüsse ziehen. Skye nickte dem Muskulösen auf seine Frage, ob er ausführlich genug wurde zu. Sie erwiderte Nathans Lächeln, aber dieses verschwand schnell wieder aus ihrem Gesicht.

Ihre Antworten hatte sie nun bekommen. Dabei hatte Skye mehr erfahren, als ihr vielleicht lieb war. Die Schönheit sprang von der Reling auf und verlor noch immer kein Wort. Sie blieb seitlich versetzt hinter Nathan stehen, blickte erneut zum Himmel hinauf und atmete etwa eine Minute lang tief ein und aus. Sie genoss einfach die frische Seeluft am Hafen Las Camps. Zwar konnte sie die Seeluft auch an Bord des Marineschiffes schnuppern, doch dort konnte sie sie längst nicht so sehr genießen, wie hier an Bord der Floating Merry. Danach drehte sie sich zu Nathan um und legte ihre rechte Hand auf seine linke Schulter. "Ich danke dir für deine Antwort. Für beide. Mach dir keine Sorgen darüber, dass ich das Schiff wieder verlasse. Bis nach Trois musst du mich auf jeden Fall ertragen, vielleicht aber auch länger. Das kommt ganz darauf an, wie ich mich entscheide. Auf jeden Fall halte ich dich nach wie vor für einen guten Menschen. Ich gebe zu, dass es mir nicht gefällt, dass du schon jemanden getötet hast, aber ich glaube dir, dass du es nicht getan hättest, wenn du eine andere Wahl gehabt hättest." Skye nahm ihre Hand wieder von Nathans Schulter weg und ging zielstrebig wieder zur Treppe. Sie setzte ihren rechten Fuß eine Stufe tiefer, bevor sie sich Nathan zuwandte und ihn abwartend ansah. "Kommst du? Ich dachte, du wolltest mir das Schiff zeigen und mir die anderen vorstellen. Ich würde Nick, Jeremy und deine Partnerin wirklich gerne kennenlernen.", sprach Skye zu Nathan, auf den sie weiterhin auf der Treppe wartete, ohne dass sie ein weitere Stufe hinunterging.
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Marinette

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BeitragThema: Re: Das Oberdeck   Das Oberdeck EmptySa Mai 07, 2016 6:49 pm


Nachdem Nathan die Fragen der blonden 18-Jährigen so ausführlich wie es ihm möglich war beantwortete, kam ihm der Gedanke, dass er womöglich ein wenig zu weit ausgeholt hatte. Viele Informationen die er ihr gab, waren ursprünglich nicht in den Fragen inbegriffen. Beispielsweise hätte es wohl bereicht, wenn Nathan gesagt hätte, dass sie einen Kontaktmann von Trois zum Hauptquatier bringen sollten. Vermutlich hätte dies ihre Bedenken bezüglich der Verletzten bereits bereinigt. Außerdem hätte es wohl gereicht, wenn Nathan lediglich angegeben hätte, dass er der Revolution beigetreten war, um Menschen zu helfen. Doch da offen zu Skye sein wollte, war er letzten endlich glücklich darüber ihr direkt Alles erzählt zu haben. Der junge Koch wollte der blonden Schönheit zeigen, dass sie ihm voll und ganz vertrauen konnte. Sicher war es nicht die beste Idee einem Menschen zu sagen, dass man bereits getötet hatte, doch wie hätte sie ihm jemals blind vertrauen sollen, wenn er ihr etwas verheimlichen würde? Nathan machte sich jedoch trotzdem Sorgen darum, dass sie nun nicht mehr in seiner Gesellschaft sein wollte.

Die Reaktion der attraktiven Ärztin empfand Nathan jedoch als positiv. Sie sprang von der Reling herunter und ging ein paar Schritte, ehe sie tief ein- und ausatmete. Sie schien die frische Luft wirklich zu genießen, was ihn irgendwie glücklich machte. Er wusste, dass sie nicht weiter über seine Worte nachdachte, sonder stattdessen lieber genoss auf dem Schiff zu sein. Sie ließ sich Zeit. Die einzige Tätigkeit die Nathan nun ausüben konnte war: Ihr dabei zuzugucken wie sie die Seeluft genoss. Skye schien eine offene und ausgeglichene junges Frau zu sein. Skye ist eigentlich ein ziemlich süßes Mädchen. Ihr zukünftiger Mann wird sich wirklich glücklich schätzen können. Ich bin jedenfalls froh, dass sie sich dazu entschlossen hat mit auf das Schiff zu kommen. Auch wenn sich unsere Wege auf Trois vermutlich trennen werden, bin ich doch froh sie kennengelernt zu haben. Personen wie sie sind der Grund, warum ich mich der Revolution angeschlossen habe. Sie hat ein entspanntes friedliches Leben verdient. Einen liebenswerten Mann, ein paar Kinder. In Gedanken festigte sich Nathans Wunsch die Weltregierung aufzuhalten und den Menschen somit ein friedliches Leben zu ermöglichen. Die Tatsache, dass er tief im Inneren selbst gern der Mann gewesen wäre, der glücklicher Vater von ihren Kindern werden und sich um die attraktive Ärztin kümmern würde, bemerkte er dabei nicht.

Scheinbar hatte Skye die frische Seeluft und die warme Sonne ausreichend genossen, da sie sich zu dem rotäugigen Koch umdrehte und ihre Hand auf seine Schulter legte. Überrascht sah er Skye an. Doch hielt dies nicht lange, da er sie interessiert und gespannt ansah, als sie mit ihm redete. Sie bedankte sie in erster Linie für die Offenheit des jungen Revolutionären und versicherte ihm, dass sie ihn nach wie vor für einen guten Menschen hielt. Zwar missfiel ihr der Fakt, dass der junge Mann bereits einige Menschen getötet hatte, allerdings glaubte sie daran, dass Nathan allen Grund dazu gehabt hatte. Mit ihren Worten befreite sie den jungen Koch von seinen letzten Zweifeln, was sich in seinem erleichterten und glücklichen Lächeln zeigte. Die verständnisvolle Dame nahm ihre Hand von seiner Schulter und ging zielgerichtet auf die Treppe zu, ehe sie an der ersten Stufe anhielt und sich erneut zu ihm drehte. Die junge Ärztin schien es, wie so oft, eilig zu haben und wollte, dass Nathan sie mit seiner Crew bekannt machte und ihr das restliche Schiff zeigte. Nathan ließ sich nicht ein zweites Mal bitte und folgte der Blondine. Nachdem Nathan bei Skye angekommen war, stellte der junge Koch etwas klar: „Meine ehemalige Partnerin befindet sich nicht auf dem Schiff, sondern auf Pucci. Sie passt darauf auf, dass es auf der Insel mit rechten Dingen zugeht. Aber du wirst Naria sicher noch irgendwann einmal kennen lernen. spätestens, wenn wir sie zur Unterstützung rufen müssen.“ Im folgenden half Nathan der in schwarzgekleideten Dame dabei die Treppe hinunter zu steigen und hielt mit ihr vor der Kapitänskajüte an, in dessen Nähe sich auch eine Treppe zum Unterdeck befand. Nathan sah Skye an. „Möchtest du dir nicht etwas bequemeres anziehen, ehe ich dich in das Unterdeck führe? Wie vorhin schon erwähnt, ist es auf der Floating Merry ratsam bequeme Kleidung zu tragen. Ich weiß nicht inwiefern dir deine Kleidung bequem genug ist, aber ich würde dich solange in meine Kajüte lassen, ehe du dich eventuell im Unterdeck selbst quälst. Wenn dir deine Kleidung bequem genug ist ständig Treppen zu steigen, dann kannst du dich auch in deinem Zimmer umziehen, sobald ich dir alles gezeigt habe. Aber so wie ich dich einschätze, möchtest du dich sicher von deiner besten Seite zeigen?“, schlug der junge Revolutionär vor. „Auch wenn du in diesem Outfit wirklich hübsch aussiehst.“ fügte er mit einem Lächeln hinzu und deutete auf die Kapitänskajüte, während er den Schlüssel für die Tür hinhielt. Nathan konnte die Zeit dafür nutzen die Schiffsplanke, die als Verbindung zum Hafen diente, auf das Schiff zu laden und alles für die baldige Abfahrt vorzubereiten, damit die restlichen Crewmitglieder den Anker zu Dritt lichten konnten, sobald er Skye mit ihnen bekannt gemacht hatte. Schließlich hatte Sophie darauf bestanden, dass sie vor dem Abend abfahren würden und inzwischen war es womöglich an der Zeit dafür gewesen. Andererseits hätte Nathan kein Problem damit gehabt, wenn Skye es lieber gewesen wäre sich in ihrem Zimmer umzuziehen. Das Schiff würde in diesem Fall einfach erst losfahren, nachdem Nathan ihr das Schiff ausreichend ausführlich gezeigt hatte. Auch das Essen für die Crew und sein Abendessen mit Skye würden sich in diesem Fall gedulden müssen.
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Ranelle

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BeitragThema: Re: Das Oberdeck   Das Oberdeck EmptySo Mai 08, 2016 12:17 am

Skye wartete auf der Treppe auf Nathan, der sich nicht zweimal bitten ließ und sich recht zügig in Bewegung setzte. Bei ihr angekommen klärte der Revolutionär die Ärztin darüber auf, dass sich seine Partnerin - seine ehemalige Partnerin - gar nicht auf dem Schiff aufhielt, sondern in Pucci stationiert war. Zuvor hatte Skye schon mit dem Gedanken gespielt, dass Naria mehr als nur Nathans Partnerin in ihrer Tätigkeit als Revolutionäre war, sondern auch privat. Den Fakt, dass sie inzwischen seine ehemalige Partnerin war, bezog Skye ebenfalls auf die private Ebene. Doch sie war sich nicht sicher, ob ihr dieses Wissen etwas bringen würde. Jedenfalls kam Skye sich ein wenig blöd vor, dass sie etwas voreilig darauf geschlossen hatte, dass Naria sich an Bord befand. "Oh, gut zu wissen.", meinte Skye mit recht monotoner Stimme, ehe sie wieder fröhlicher klang. "Dann muss ich mich wohl etwas mehr gedulden, um sie kennenzulernen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Vorausgesetzt, ich bleibe bei euch." Nachdem sie ausgesprochen hatte, zwinkerte die Schönheit Nathan zu. "Aber ich lerne immerhin noch die anderen vier kennen."

Hilfsbereit wie er nun mal war, half Nathan der Blondine dabei, die Stufen hinunterzugehen. Die beiden hielten vor Nathans Kajüte an, woraufhin sie sich erst für seine Unterstützung bedankte. Wäre es nach ihr gegangen, dann wären die beiden direkt weiter gegangen, damit die Ärztin den Rest des Schiffes zu Gesicht bekam. Fast schon ein wenig aufdringlich fragte Nathan sie jedoch, ob sie sich nicht etwas Bequemeres anziehen wolle. Womöglich wäre sie ihm böse gewesen, wenn sie nicht erkannt hätte, dass er es gut meinte und er nicht noch gesagt hätte, dass sie in ihrem Outfit wirklich hübsch aussah. Natürlich errötete sie etwas und bedankte sich für das Kompliment. Im Prinzip finde ich meine Sachen ziemlich bequem, aber er hat irgendwie recht. Das einzige, was mich vorhin davon abhielt, mich umzuziehen, war, dass ich keinen Ort dafür hatte. Und jetzt bietet er mir seine Kajüte an., dachte Skye, während sie an sich hinuntersah und etwas an ihrem Outfit zupfte. Einen Wimpernschlag später blickte sie wieder lächelnd in Nathans Gesicht und antworte: "In Ordnung. Dann gehe ich mich eben umziehen." Skye steuerte auf ihre Tasche zu, die noch auf dem Oberdeck lag, und trug sie in Nathans Kajüte. Beim Vorbeigehen sagte sie noch: "Ich beeile mich." Sodann war sie in der Kajüte des Kapitäns verschwunden und schloss die Tür wieder hinter sich. Sie ließ die Tür im Gegensatz zu Nathan nicht offen stehen. Immerhin wollte sie nicht, dass er oder irgendjemand anders spannte. So groß ihr Selbstbewusstsein bezüglich ihres Aussehen auch war, wäre es ihr hinterher bestimmt nur peinlich, wenn der schöne Koch oder irgendwer anderes sie in Unterwäsche sehen würde.

Somit befand sich Skye ganz allein in Nathans Kajüte. Obwohl sie gesagt hatte, dass sie sich beeile, nahm sie sich erst einmal die Zeit, um sich ein wenig in der Kajüte umzusehen. Sie konnte sich selbst davon abhalten, etwas anzufassen, doch ihre Neugier war zu groß, als dass sie sich direkt umzog und die Räumlichkeit wieder verließ. Die Blondine fand es recht interessant hier drin. Man sagte zwar, Kleider machen Leute, aber die Einrichtung sagte ihrer Meinung nach auch viel über eine Person aus. Daher fand sie es am interessantesten wie Nathan sich hier eingerichtet hatte. Auf dem Bett entdeckte sie seine Kleidung, die er vorhin getragen hatte. Diese lag ziemlich unordentlich und verteilt auf seiner Schlafstätte. Skye neigte ihre Kopf zur Seite und stützte diesen mit ihrer rechten Hand ab. "Mit Ordnung hat er es wohl nicht so. Dabei sieht er so gepflegt aus. Das überrascht mich etwas. Naja, Männer halt.", sagte sie voller Vourteile. Die hübsche Ärztin wusste, dass diese Kleidungsstücke in der Wäsche landen würden, ebenso wie sie wusste, dass sie ihm nicht hinterherräumen musste, doch sie ging trotzdem aufs Bett zu und legte Nathans getragene Kleidung ordentlich zusammen. Dennoch ließ sie seine Sachen auf dem Bett liegen. "Schon besser." Letztendlich wollte sie ihren Gastgeber aber nicht zu lange warten lassen. Deshalb fing sie nun doch an, sich umzuziehen. Zuerst zog Skye sich ihre Sandalen und Strümpfe aus. Dazu setzte sie sich kurz auf Nathans Bett. Es hatte also doch was Gutes für sie, dass sie dieses etwas aufgeräumt hatte. Barfuß stand sie dann wieder vom Bett auf und ging zu ihrer Tasche. Bevor sie sich den Rest auszog, suchte sie zuerst die Kleidungsstücke heraus, die sie anziehen wollte. Sie hielt ein weißes Top hoch und sagte: "Das sieht süß aus." Anschließend folgten die übrigen Kleidungsstücke. Da ihr neues Outfit nun vorbereitet war, entledigte sie sich ihrer restlichen Kleidung, die sie gerade trug, einschließlich der schwarzen Bänder im Haar. Die Blondine ließ ihr Haar offen fallen und strich am Hinterkopf einmal durch dieses. Die Schönheit trug nun nur noch ihre Unterwäsche, sowie ihre Kette, ihr silbernes Armband und das goldene, das sie von Nathan bekommen hatte. Sie spielte auch nicht mit dem Gedanken, auch nur eines dieser Accessoires abzulegen. Doch sie wollte nicht länger halbnackt durch Nathans Schlafzimmer laufen. Deshalb zog sie sich nun ihre rausgesuchte Kleidung an. Zuerst streifte sie sich das weiße Top über, auf dem auf der linken Brust das Logo von "Comet", der Modemarke ihrer Mutter, zu sehen war. Anschließend zog sie sich noch einen blauen Mini-Faltenrock an und steckte ihre zierlichen Füße in braune Stiefel. "Fertig.", sprach Skye zufrieden. Sicher war dieses Outfit nicht so schick wie das vorige, doch jetzt musst sie wenigstens nicht mehr darauf aufpassen, dass sie in den Sandalen über ihre eigenen Füße stolperte. Ihre Klamotten legte sie natürlich ebenfalls ordentlich zusammen und packte sie in ihre Tasche. Die Tasche ließ sie allerdings erstmal in Nathans Kajüte stehen. Nun war sie bereit wieder hinauszutreten, doch erblickten ihre Augen auf Nathans Tisch etwas, das sie gar nicht erfreute. Die Ärztin schob den Geldbeutel beiseite und blickte entsetzt auf die Zigarettenschachtel. Sie seufzte: "Nathan ist Raucher..." Diese Feststellung gefiel er ganz und gar nicht. Nathan hatte zwar viele gute Seiten an sich, aber das Rauchen gehörte definitiv nicht dazu. Die Ärztin wusste, dass diese Angewohnheit nicht gut für die Gesundheit war. Noch dazu entsteht eine Abhängigkeit nach Zigaretten. Wenn ich könnte, dann würde ich ihn dazu bringen, mit dem Rauchen aufzuhören. Dieses Vorhaben könnte sie versuchen in die Tat umzusetzen, doch sie wusste, dass sie dies bis Trois nicht schaffen könnte. Und ob sie danach noch an Bord blieb, stand zu diesem Zeitpunkt noch in den Sternen. Nathans Angewohnheit zu rauchen, war jedenfalls ein Grund dafür, das Schiff in Trois zu verlassen. Allerdings hatte sie auch ein paar Gründe, um dies nicht zu tun. In ihren Gedanken waren allerdings auch ihre Zweifel enthalten, dass sie das überhaupt schaffen könnte, selbst mit ausreichend Zeit.

Skye hatte schließlich genug Zeit in Nathans Kajüte verbracht. Sie öffnete wieder die Tür und trat wieder heraus zu dem Revolutionären. Die Tür schloss sie wieder. Auf diese Tür deutete sie dann über ihre Schulter und sprach zu Nathan: "Ich hoffe es macht dir nichts aus, wenn ich meine Tasche in deiner Kajüte stehen lasse. Ich fühle mich damit nur wohler, als wenn meine Sachen hier irgendwo auf dem Oberdeck rumliegen." Die Blondine lächelte den Blonden etwas verlegen an. Schließlich ging die Führung auf der Floating Merry weiter, wofür Nathan Skye zum Unterdeck führte. Die Vorfreude, die andere kennenzulernen, wurde dabei immer größer. Vetmutlich lag das daran, dass der Zeitpunkt des Kennenlernens näherrückte.

Nathan & Ranelle - to be continued in Floating Merry - 1. Deck - Privatkajüte: Sophie West
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