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 Kermin – Der Basar in den Gassen

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BeitragThema: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptyDo Jan 16, 2014 9:53 pm

Kermin – Der Basar in den Gassen

Kermin – Der Basar in den Gassen Bazar1

In der Hauptstadt befindet sich der Basar. Dieses kommerzielle Viertel liegt mitten in der Stadt und besteht aus engen Plätzen und verzweigten Gassen. Diese sind meistens überdacht damit es Käufer und Verkäufer kühl und angenehm haben. Auf dem Basar wird gehandelt und gefeilscht. Hier bekommt man so gut wie alles. Es gibt dort Textilien und Nahrungsmittel von guter Qualität. Auch illegale Ware, wie Waffen und schädliche Substanzen, kann man in den Gassen ersteigern. Ab und zu laufen Wachen des Sultans durch den Basar, um Steuern einzutreiben und illegale Ware zu beschlagnahmen. Man sollte also immer auf den Preis, auf die Ware und auf sein Umfeld achten, wenn man etwas in den Gassen von Kermin erwirbt.
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptyDo Jan 16, 2014 9:59 pm

~$$$ First Post $$$~

Ryan befand sich in den Gassen von Kermin. Die Atmosphäre dort war sehr angenehm. Ein paar Leute durchquerten die Gassen und machten währenddessen einen Einkaufsbummel. Andere wiederum arbeiteten und versuchten mit altmodischer Verkaufsstrategie ihre Ware zu verkaufen, die sie an ihren Ständen eindrucksvoll präsentierten. Es war Mittag und um diese Uhrzeit kamen noch nie viele Kunden zum Basar. Erst am Abend und in der Nacht fand der große Ansturm auf die Ware statt. Ryan war schon lange nicht mehr hier gewesen. Die letzten paar Monate verweilte er in der Steppe des Landes mit den anderen Nomaden und Veteranen, die sich zusammengeschlossen haben. Nun wollte er wieder einmal die Stadt besichtigen, um seine Vorräte an Magazine für seine Pistolen aufzustocken. Außerdem wollte Ryan in der Stadt insgeheim ein paar entschlossene Mitstreiter für die anstehende Rebellion gegen den Sultan finden, die sogar bereit waren mit Gewalt ihre Ideologie und Ziele durchzusetzen. Obwohl die Atmosphäre auf dem Basar sehr angenehm war konnte Ryan kein Lächeln auf seinen Lippen hervorrufen. Er hegte immer noch einen tiefen Groll auf den Sultan und dessen Machenschaften, weshalb Ryan mit nach unten gerichteten Mundwinkeln durch die Gassen schlenderte. Mit der Kapuze auf dem Kopf und den Händen in der Hosentasche, machte er sich auf und suchte den Verkäufer, der neben Dattel-Kekse auch noch illegal Waffen und Munition zu verkaufen hatte. Ryans Blicke schlugen nach links und nach rechts, immer wieder auf andere Stände und andere Verkäufer, bis er dann endlich den Stand mit den Dattel-Keksen gefunden hatte. Ryan machte kurzen Halt vor dem Stand und schaute sich die Preise für die angebotenen Kekse an. Nachdem er sich die Ware mit kritischen Auge ansah, sprach er den Verkäufer des Standes mit dem langen schwarzen Haar und dem  weißen Turban an. „Der Friede sei mit dir, mein Freund.“, begrüßte Ryan ihn herzlich und zeigte auf die Dattel-Kekse, die vor ihm lagen. „Ich würde gerne eine Tüte von denen haben und etwas Munition für meine Pistolen.“, sagte Ryan und zog seine beiden Pistolen aus der Tasche heraus, damit der Verkäufer ihn die passenden Magazine geben kann. Der Verkäufer erschreckte kurz, als er vernahm, dass Ryan seine Munition genauso offen bestellte wie seine Munition, die auf dem Basar als illegal erklärt wurden. Schnell verdeckte der Verkäufer die Pistolen mit seinen Händen und drückte sie panisch an Ryans Brust. „Psssst! Bist du verrückt?“, fragte der Verkäufer mit dem Bart flüsternd und hielt sich den Finger vor den Mund, „Du kannst doch nicht einfach so deine Waffen auspacken. Was ist wenn dich die Wachen des Sultans dich sehen? Oder was noch schlimmer wäre, was ist wenn sie mich dabei sehen wie ich dir die Ware gebe. Ich könnte ins Gefängnis landen oder hingerichtet werden. Wer soll dann die ganzen Kekse hier verkaufen!? Sag's mir!“ Ryan runzelte die Stirn und schaute sich um. Weit und breit waren keine Wachen zu sehen. „Keine Sorge, hier sind keine Wachen. ... Kann ich jetzt meine Bestellung bitte haben.“, meinte er und steckte aber vorsichtshalber die Pistolen weg, damit der Verkäufer sich wieder beruhigte. Als Ryan seine Waffen wieder einsteckte bekam er das was er wollte und verwahrte die Munition in der Tasche. Nachdem Ryan einen der Dattel-Kekse kostete, gab er das Geld dem Verkäufer und verabschiedete sich bei ihm. Nun stand Ryan mit einem Keks im Mund und einer Tüte in der Hand vor einer Gassenkreuzung, die in verschiedene Wege hinführte. // Wo geh ich jetzt hin? //
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptySa Jan 18, 2014 11:55 am

~ First Post ~


Insel Rafsa. Hauptstadt Kermin. Wie, bei Luzifers Klöten, war Mizuhiko auf dieser verfluchten Insel gelandet? Es war warm, viel zu warm und so erdrückend, sodass sich die Kriegerin am Liebsten irgendwo in den Schatten gesetzt und ein Nickerchen gehalten hätte. Klar, Hitze machte der Frau nichts aus, doch auf Amazon Lily gab es wenigstens Luftfeuchtigkeit, die hier auf dieser Insel eher Mangelware war und in der Steppe mehr oder minder Trockenheit herrschte. Der South Blue, so hatte sie gehört, sei eigentlich ein recht schönes Meer mit vielen schönen Inseln. Jetzt, wo die Boa jedoch auf Rafsa angekommen war, entschied sie, dass das mit dem "Schön" nicht ganz stimmte. Vor wenigen Stunden erst war das Handelsschiff, auf dem sie und ihr Haustier gereist waren, hier im Hafen eingetroffen und hatte sie abgesetzt. Es war die erste Insel seit Wochen gewesen, die ihnen begegnet war und der Kapitän hatte beschlossen, die Vorräte aufzufüllen und danach gleich wieder weiter zu segeln. Jedoch hatte Mizu dankend abgelehnt, als der Mann gefragt hatte, ob sie weiterhin mit ihnen fahren würde. Für die Amazone war die Schiffsreise zwar sehr aufregend und interessant, manchmal jedoch auch äußerst langweilig und sie hatte den festen Boden unter ihren Füßen einfach vermisst. Außerdem hatte Kisho, ihr Haustier, ebenfalls so seine Probleme mit der Schiffsfahrt. Er konnte nicht Jagen, hatte kaum Auslauf und war auch so ziemlich eingeschränkt, da ein Großteil der Passagiere Angst vor dem Tiger gehabt hatte. Warum auch immer, denn das Kerlchen war an sich an ganz lieber und schützte nur das, was ihm Wichtig war. Auf Rafsa angekommen, hatten die beiden Neuankömmlinge erstmal mit der Temperatur zu tun gehabt, hatten sich inzwischen daran gewöhnt und die Boa ritt auf den Rücken des Raubtieres gemächlich durch Kermin und besahen sich die Stadt. Bewohnt soll die ganze Insel ja von Nomaden sowie Piraten sein, sodass die Frau an sich nicht viel vor etwaigen Gefahren durch Marine oder Kopfgeldjäger zu befürchten hatte. Es gab einen Sultan, der über dieses Land richtete und waltete, doch um diesen machte sich die Rothaarige eher weniger Sorgen. Was sollte man ihr auch schon vorwerfen ? So bekannt, dass ein einfacher Sultan jagt auf sie machen würde, war sie nun nicht und ob jemand auf der Insel sie erkennen würde, war auch sehr gering. So schlenderte der Tiger durch die Straßen und Gassen, unterwegs kaufte Mizuhiko, die wie immer einen Karamelllutscher im Mund hatte, sich zum Schutz vor der Sonneneinstrahlung einen weißen, langen Mantel und beobachtete die Einwohner mit ihren wachsamen grünen Augen. Auf die normalen Menschen auf dieser Insel mochte die Boa recht merkwürdig erscheinen, immerhin saß sie auf einem riesigen Tiger, der ihr gehorchte und hatte hinter sich einen in schwarzen Samt gehüllten Gegenstand zu verbergen. Was die Frau auf dieser Insel wollte? Würde sie Ärger stiften? Bestimmt wanderten diese Fragen durch die Köpfe der Anwesenden, doch war die Amazone in keinerlei bösen Absichten, sondern eher zur Besichtigung und Erforschung der Insel und deren Bewohnern gekommen. Vielleicht gab es hier ja etwas interessantes zu entdecken, doch so wie es aussah, waren die Menschen eher langweilig. Das einzige Merkwürdige an dieser Insel, so empfand es jedenfalls Mizuhiko, waren die Frauen. Warum verhüllten sich diese Frauen und trugen Schleier vor ihren Gesichtern? Auch so schienen mehr Männer als Frauen auf diesen Straßen unterwegs zu sein und sie alle betrachteten sie mit merkwürdigen Blicken. Auf Amazon Lily war es Gang und Gebe, recht unbedeckt rumzulaufen. Deshalb konnte die Piratin auch nicht verstehen, warum die Frauen nicht zu ihrem Äußeren standen. Von diesen Blicken ließ sie sich jedoch nicht aus dem Gleichgewicht bringen, immerhin wurde sie ja in Ruhe gelassen.

Ein unbekannter Geruch stieg der Frau in die Nase, doch er roch nicht schlecht, weswegen sie Kisho die Anweisung gab, in diese Richtung zu laufen. An einer Kreuzung der Gassen angekommen, lief der Tiger weiter bis zu einem Stand mit merkwürdigen .. Ja, was war das ? Es sah komisch aus, leicht verschrumpelt und roch doch irgendwie lecker. Anmutig stieg die Amazone vom Rücken des Tigers herunter, den in schwarz verhüllten Gegenstand ließ sie oben und besah sich diese seltsamen Früchte genauer. -Darf ich Ihnen etwas von diesen Köstlichkeiten anbieten, werte Dame?- Fragte auch sogleich der Verkäufer und ließ ein strahlendes Lächeln aufblitzen. Weiterhin das Essen betrachtend, nahm Mizuhiko den Lolli aus ihrem Mund und blickte den Mann dann mit ihren großen, hilflosen Augen an. "Aber… ich habe doch gar kein Geld, womit ich mir diese Leckerein leisten könnte.." Meinte sie dann, biss sich leicht auf die Unterlippe und ihr Ausdruck wurde traurig. Natürlich war das alles nur gespielt, die Frau besaß genug Geld aber sie wollte für etwas, dass sie nicht kannte, ungerne Geld ausgeben. -Oh nun, dann schenke ich Ihnen ein Paar davon!- Sagte der Verkäufer, welcher die Täuschung nicht bemerkt hatte und wohl Mitleid mit dem armen weiblichen Wesen hatte. "W-würden Sie das wirklich tun?" Fragte die Boa mit hoffnungsvoll leuchtenden Augen und der Mann nickte daraufhin eifrig, eilte hinter seinem Stand herum, suchte anscheinend Tüten oder so etwas und legte dann einige Datteln hinein, um es dann der Frau zu überreichen. Ihm ein dankbares Lächeln schenkend, wandte Mizuhiko sich um, stieg wieder auf den Rücken Kishos und setzte den Weg mit einem zufriedenen Lächeln fort. Jetzt brauchte sie nur noch ein ruhiges Plätzchen, wohin sie gehen und die Köstlichkeit probieren konnte. Wieder kamen die beiden Fremden an der Kreuzung an und sahen sich nach einer geeigneten Richtung um.
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptySo Jan 19, 2014 12:55 am

Ryan stand nun Kekse kauend vor der Kreuzung und überlegte sich welchen Weg er nun einschlagen soll. Als er sich umsah, fiel ihm auf, dass er plötzlich ein riesigen weißen Tiger neben sich stehen hatte. Der junge Mann mit den weißen Haaren aß seinen Keks erst zu Ende, bevor er eine Reaktion von sich gab. Jeder normale Mensch wäre schreiend weggerannt, doch Ryan blieb ruhig und verzog keine Mine, als er in die Augen des Tigers starrte. Er schluckte den Keks herunter und nahm sich direkt noch einen aus der Tüte. Von diesem biss er ein Stück ab und fing an zu kauen, während er weiterhin den Tiger ansonsten regungslos anstarrte. „Auch ein Happen?“, fragte Ryan den Tiger mit vollem Mund und hielt ihm den angebissenen Keks hin. Er hatte noch nie so ein Tier gesehen und wusste auch nicht was es genau isst. Ryan fand den Tiger richtig putzig und wollte mit ihm Freundschaft schließen. Als er den Keks dem Tiger anbot, sah der junge Mann mit den weißen Haaren wie sich zwei wohlgeformte Beine sich an das Fell des Tigers schmiegten. // Ohhh~ //, dachte sich der junge Mann und musste schlucken. Sein Blick wanderte langsam nach oben, als er die Person auf dem Tiger musterte. Es war eine junge Frau mit roten Haaren und grün leuchtenden Augen. Sie trug einen weißen Mantel und sah sich nach einer geeigneten Richtung um. Anscheinend kannte sie ich hier nicht aus. Außerdem schien sie nicht von hier zu sein. Das sie nicht aus Rafsa stammte konnte man an ihrer freizügigen Bekleidung sehen, die sie unter dem Mantel verbarg. „Kann ich dir weiter helfen? Ich kenne mich in der Stadt bestens aus.“, meinte Ryan und lächelte das Mädchen an, welches auf den weißen Tiger vor ihm saß. Ryan wusste nicht genau wen er vor sich hatte und bat einfach seine Hilfe an. Wenn er sich vorstellen würde, könnte er bestimmt einiges über das hübsche Mädchen auf dem Tiger erfahren, dachte sich der junge Herr. „... Mein Name lautet übrigens Ryan.“, erwähnte er nebenbei und behielt den Blickkontakt mit der jungen Frau aufrecht.
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptySo Jan 19, 2014 11:22 am

So, da waren sie nun. Orientierungslos und ohne jegliche Peilung saß die Amazone auf auf den Rücken des großes Tigers, welchen sie abwesend über das weiße Fell streichelte. Sollten sie jemanden nach den Weg fragen oder sich einfach für eine Richtung entscheiden und dieser dann folgen? Vielleicht würden sie ja dann in einer Sackgasse landen und das wäre reine Zeitverschwendung, so empfand es jedenfalls Mizuhiko und schob sich den Karamelllolli, den sie immer noch in der Hand hatte, zwischen die Lippen. Es war ja nicht so, dass sie zu schüchtern war jemanden nach den Weg zu fragen, jedoch schienen die Bewohner von Rafsa recht abweisend zu sein und die Boa wollte ja keinen Ärger auf sich ziehen - Sie hatte eh schon das Gefühl, irgendetwas angerichtet zu haben. Während die Kriegerin weiterhin ihren Blick schweifen ließ, bemerkte sie die leichte Unruhe ihres Haustieres und streichelte beruhigend auf ihn ein. Kisho war nicht so begeistert beziehungsweise gewohnt, von so vielen Menschen umgeben zu sein, die ihn zudem noch mit komischen Blicken musterten. Da vernahm sie die gestellte Frage, welche jedoch nicht an sie sondern an den Tiger ging und ließ nun ihre smaragdfarbenen Augen von der Menschenmenge zu dem einzelnen Mann neben sich gleiten. *Weiße Haare? Ist das üblich für die Bewohner dieser Insel? Oder stammt er nicht von hier? Oder ist er schon urscht alt? So alt sieht er gar nicht aus..* All diese Fragen schossen der jungen Frau durch den Kopf, bis sich der Schädel der Raubkatze mit fragenden Blick zu ihr umdrehte und sie vorerst den Kopf schüttelte. Wer sollte schon wissen, ob in diesem Ding was der Mann in der Hand, Gift enthalten war oder nicht? Obwohl, der Kerl würde es dann doch wohl kaum selber essen, oder? Der Blick der Boa wanderte einmal komplett über die Gestalt des Weishaarigen, ehe dieser sie direkt ansprach und sie in seine schwarzen Augen schaute. Das Gesicht des Mannes musternd, zog Mizuhiko den Lolli wieder aus ihrem Mund damit sie den gestellten Fragen antworten konnte, dabei legte sich Kisho auf den Boden, sodass die Frau besser mit dem Mann reden konnte. "Er ist ein Fleischfresser, deswegen glaube ich kaum, dass er dies essen mag." Beantwortete sie als allererstes die Frage, welche an den Tiger gerichtet gewesen war. "Du könntest mir ein nettes, ruhiges Plätzchen zeigen. Nur natürlich, wenn es dir nichts ausmacht, Ryan." Antwortete die Amazone dann auf die an sie gerichteten Fragen, gab ihren Namen jedoch noch nicht preis und ließ ein freundliches Lächeln auf ihren Lippen erscheinen.
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptySo Jan 19, 2014 2:55 pm

Mit leicht ausgestrecktem Arm hob Ryan den angebissenen Keks hoch und bat ihn dem Tiger zum Verzehr an. Nachdem der junge Mann ihm den Keks vor die Nase hielt, sah der Tiger mit fragenden Blick sein Frauchen an, die sich auf dem Rücken der Raubkatze bequem gemacht hatte. Die junge Frau schüttelte den Kopf. Anscheinend wollte sie nicht, dass ihr Tiger von fremden Menschen etwas annimmt. Ryan war beeindruckt von dem Mädchen. Sie konnte sich anscheinend mit dem Tier, auf dem sie saß, verständigen und ihm Befehle erteilen. Außerdem war sie vorsichtig und misstrauisch. So etwas hatte Ryan noch nie gesehen und seine Augen weiteten sich kurzzeitig. Als die Rothaarige in Ryans Augen sah, legte sich der Tiger auf den Boden und sie zog ihren Lolli aus dem Mund, um mit dem jungen Mann besser reden zu können. Nebenbei fielen ihr die weißen Haare von Ryan auf, die wirklich etwas Sonderbares waren. Sie sagte ihm, dass ihr Tiger ein Fleischfresser war und den Keks deswegen nicht essen würde. Ryan schaute mit fragenden und leicht verstimmten Blick in eine der Gassen, die von der Kreuzung wegführten. // Wie kann man nur keine Kekse mögen? //, fragte sich der junge Mann und aß den Rest von dem Keks auf, den er soeben den Tier angeboten hatte. „Ein ruhiges Plätzchen...“, wiederholte Ryan leise während er den Keks aß und weiterhin in die Gasse starrte. Dann wendete er sich wieder zu der jungen und hübschen Frau, die ihren Namen nicht verriet, um ihr eine vernünftige Antwort zu geben. „Naja, in der Stadt gibt es nicht viele ruhige Plätze mehr, seitdem der aktuelle Sultan hier herrscht. Die einzigen wirklich ruhigen Orte auf Rafsa befinden sich in den Steppen, den Sakralbauten und in der Shisha-Bar gleich um die Ecke. Ansonsten wimmelt es hier nur von Wachen und anderen Leuten, die Lärm verursachen.“, meinte Ryan, der schon seit langem nicht mehr in der Stadt war und sich ansonsten von dieser fernhielt. Eigentlich hatte er vor neue Mitstreiter für die Rebellion zu suchen, aber das konnte warten. Er konnte die beiden Neuankömmlinge unmöglich an der Kreuzung stehen lassen. Ryan fühlte sich dazu verpflichtet ihnen weiterzuhelfen. Als der junge Mann seinen Satz beendete sah er sich die junge Frau noch einmal etwas genauer an. „Wo kommst du eigentlich her, … freizügiges Tigermädchen?“, fragte der junge Mann mit den weißen Haaren nebenbei und lächelte die Fremde unverfroren an. „Es macht nicht den Anschein, dass du aus dieser Gegend stammst, da du dich in der Stadt nicht auskennst und viel Haut zeigst.“, meinte Ryan und verstaute seine Kekse in die Umhängetasche, die er bei sich trug. Die junge Frau hatte Ryans Interesse geweckt und er wollte etwas mehr über sie in Erfahrung bringen.
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptySo Jan 19, 2014 4:19 pm

"Maarrww!" Kisho, welcher etwas verstimmt am Boden lag, gab ein ungeduldiges Maunzen von sich als sein Frauchen ein Gespräch mit dem Keksmann anfing. Ihm gefiel die Hitze in der Stadt nicht und Schatten war nur dürftig vorhanden. Wahrscheinlich trocknete der Ärmste fast aus, denn er hechelte schon mit raushängender Zunge und versuchte so wenig Energie wie nötig zu verbrauchen. Der Tiger war eben an den Urwald gewöhnt, wo keine Lufttrockenheit herrscht und Mizuhiko konnte sich vorstellen, dass ihr Liebling so schnell wie möglich von dieser Insel verschwinden wollte. Doch er musste noch warten, immerhin wollte sie zumindest ein wenig von dieser ungemütlichen Insel kennenlernen und vielleicht etwas neues auf dem Bereich der Medizin entdecken. Ob es hier auch so etwas wie Heilkräuter gab? Konnten diese überhaupt bei einer solchen Hitze überleben? Während sie darüber nachdachte und gleichzeitig dem jungen Burschen zuhörte, "aß" sie weiterhin ihren Lolli und fragte sich derweil, ob es auch auf Rafsa Karamellspezialitäten gab. "Ist dieser Sultan etwa kein Guter?" Fragte Mizu, auf die Aussage Ryans aufmerksam geworden und sprach diese Frage leise zu ihm aus, da es ja immerhin sein konnte, dass irgendwer sie belauschte. "Was sind Sakralbauten? Und Shisha-Bars?" Klar, Bars waren ihr bekannt, immerhin hatte sie längere Zeit in einer als "Nächtliche Sirene" gearbeitet und war kurz nach diesem Vorfall überstürzt weitergereist. "Ich bräuchte einen Ort, wo es nicht ganz so warm ist. Kisho.." Sie deutete mit einem Nicken auf den Tiger. "Verträgt die Hitze nicht so gut. Er ist an ein anderes Klima gewöhnt." Meinte die Boa, blickte dann auf sich herunter und hob fragend eine ihrer geschwungenen Augenbrauen. Freizügig? Sie hatte einen Mantel an, welcher fast komplett ihren Körper bedeckte und kaum ein Fleckchen Haut zeigte. Zu Hause besaßen die Frauen zwar auch Mäntel, jedoch verdeckten diese nicht so viel und blieben noch dazu meistens offen. Was verstanden diese Menschen auf dieser Insel denn von freizügig? Wenn sie hier nur in Bikini rumlaufen würde, was wegen der Hitze nicht nur äußerst unvorteilhaft sondern auch anzüglich wäre, würde sie es ja verstehen aber immerhin trug sie ja ihr normales Outfit, welches sie eher weniger als freizügig empfand. Waren die Bewohner denn so auf Verhüllungen erpicht, unter denen man jede Menge Waffen verstecken konnte? Mizuhiko würde diese Menschen wahrscheinlich niemals verstehen, doch es reichte ja wenn sie ihre Sitten kennenlernte. Sie anzunehmen war da schon eine ganz andere Sache. "Ich komme vom Meer, das Schiff welches mich mitgenommen hat, hat erst vor wenigen Stunden hier angelegt." Das musste vorerst als Antwort reichen, vielleicht würde sie dem Weißhaarigen ja an einem weniger ablauschbaren Platz mehr erzählen, bis dahin musste er sich wohl oder übel damit zufrieden geben. "Aus dieser Gegend stamme ich definitiv nicht, ich glaube, dann wäre ich auch schon längst ausgerissen." Sagte sie dann, ein breites Grinsen auf den Lippen, zu dem jungen Mann und ohne das sie etwas sagte, stand Kisho auch schon auf und streckte sich, sodass die Kriegerin den schwarz umhüllten Gegenstand und sich selbst am Fell des Tigers kurzzeitig festhalten musste, um nicht herunter zu fallen. "Wärest du so freundlich und zeigst uns den Weg zu einem schattigen Plätzchen? Meinetwegen kann ich dir später auch noch etwas in einer Bar spendieren, doch vorerst möchte ich mich ausruhen."
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptySo Jan 19, 2014 6:36 pm

Ryan beugte sich etwas zu der jungen Frau hin, die auf einmal anfing etwas leiser zu sprechen als vorhin. Nach der Frage, ob der Sultan kein Guter war, konnte Ryan nur schmunzelnd den Kopf schütteln. Er atmete kurz ein und aus, um wieder runterzukommen. „Nein, der Sultan ist kein guter Mensch. Er ist ein furchtbarer Herrscher, der unsere Land mehrmals unnötig in den Krieg ziehen ließ, für nichts und wieder nichts. Menschenrechte sind für ihn ein Fremdwort. Er zwingt die Leute in den Krieg zu ziehen und die, die überlebt haben, bekamen nicht einmal ein Danksagung zuhören, sie wurden lediglich wie Dreck behandelt. Die meisten Veteranen leben nun in der Steppe zusammen mit Nomaden, weil sie es hier nicht länger aushalten. … Der Gedanke, dass ich seit langer Zeit wieder hier bin, macht mich krank.“, antwortete Ryan flüsternd und dachte dabei an den Sultan, den er zu tiefst hasste. Dann beugte er sich wieder nach hinten und lachte laut. „Naja, ist ja egal. Ich wer den Sultan eh stürzen! Ha ha ha.“, meinte der sonst so pessimistische junge Mann und steckte mit voller stolz seine Hände in die Tasche seines Kapuzenpullover. Zum Glück befanden sich momentan keine Wachen in den Gassen, sonst hätte er ein schreckliches Problem gehabt. Nachdem der junge Mann die Frage vernahm, was Sakralbauten und Shisha Bars sind, hörte er auf dem heiteren Gelächter und beließ es bei einem Lächeln. „Die Sakralbauten in Rafsa sind die Gebäude, in denen die Gläubigen beten und Shisha Bars sind Lokale wo man einfach entspannen und rauchen kann. Was man da für ein komisches Kraut raucht weiß ich auch nicht, aber es beruhigt und hat bei mir noch keine bleibende Schäden hinterlassen. Außerdem befinden sich die meisten Bars in der Stadt in kühlen Kellern. Dort könnte sich dein kleiner Schmusekater auch ausruhen und etwas trinken. Ich kenne den Besitzer des Ladens und er hat bestimmt nichts dagegen.“, erklärte der junge Mann ihr und sah wie die junge Frau samt Tiger aufstand. Als die Rothaarige mit dem weißen Mantel ihn darum bat ein schattiges Plätzchen zu zeigen, entschied sich Ryan ihr die Shisha-Bar zu zeigen. „Ich fühle mich geehrt, aber du musst mir nichts ausgeben, nur weil ich dir helfe. Ganz im Gegenteil, Ich werde Dir etwas ausgeben um meine Gastfreundlichkeit unter Beweis zu stellen. Was hältst du davon?“, meinte Ryan und lächelte das Mädchen an. Dass sie ihm etwas spendieren wollte fand Ryan nett, aber er konnte dies nicht einfach so annehmen und bat stattdessen ihr das Angebot an, sie einzuladen. Der junge Mann musste Gastfreundschaft erweisen, sonst würde man nur schlechtes über die Insel hören und das wollte er nicht. Ryan hasste zwar den Sultan wie die Pest, aber sein Land war ihm sehr wichtig. Also ging er vor und schleppte das freizügige Tigermädchen in die beste Shisha Bar der Stadt, die sich gleich um die Ecke befand. Während Ryan vorging, drehte er seinen Kopf nach hinten und sah kurz zu ihr rüber. „Sag mal, wie ist es auf dem Meer? Ich habe schon einige spannende Geschichten davon gehört, war aber selbst nie richtig dort.“ fragte Ryan mit einem Lächeln im Gesicht das unbekannte Mädchen, welches ihren Namen immer noch nicht verraten wollte, und ging weiter Richtung Shisha-Bar.
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptySo Jan 19, 2014 7:18 pm

Leicht in Gedanken versunken dachte Mizuhiko über die Worte Ryans nach. Der Sultan war also ein böser Mann. So pöse wie Tsuyoshi? Vorstellbar und machbar wäre es, doch sie wollte es niemanden wünschen. Wenn der Sultan jedoch so bösartig war, warum setzten sie diesen Kerl nicht einfach ab und ließen einen neuen Herrscher an die Macht? Warum ließen sie ihm überhaupt so viel Macht, mit welcher er das Volk oder eher gesagt die Soldaten einfach so losschicken konnte und walten konnte, wie er wollte? Auf Amazon Lily besaß die Kaiserin immer einige Beraterinnen, die ihr zur Seite standen und mögliche Varianten vorlegten, wie und wo zum Beispiel der nächste Raubzug stattfinden sollte. Besaß der Sultan keine oder nur schlechte Berater, die sich einen Scheiß um ihre Mitmenschen kümmerten? Verantwortungslos! Das war das Einzige, was der jungen Frau dazu einfiel und sie konnte die Veteranen verstehen, die sich in die Wüste zu den Nomaden zurückgezogen hatten. Doch welche Frage sich die Boa wirklich stellte war, warum der Weißhaarige nicht einfach mit dem nächstbesten Schiff davon gesegelt war. Da hätte er diese Einöde und dessen Herrscher ganz einfach hinter sich lassen können, hätte die Weiten des Meeres und vieles mehr entdeckt. Was hielt den jungen Mann in den Steppen? War es seine Familie? Freunde? Eine Geliebte? Sie wusste es nicht, doch es ging sie ja auch nichts an. "Du willst im Alleingang den Sultan stürzen? Wenn er wirklich so bösartig ist, wie du sagst, wäre ich höchstwahrscheinlich sogar bereit, dir dabei zu helfen." Meinte Mizuhiko ganz nebenbei, schmunzelte leicht und konnte sich vorstellen, dass dies zumindest ein bisschen Aufregung und Action in diese kleine verschlafene Insel bringen würde. Den Erklärungen, was Sakralbauten und Shisha-Bars waren, lauschte die Amazone aufmerksam und stellte sich darunter erstens, so einen großen Tempel und zweitens, irgendwelche Halluzinationskräuter vor. "Das hört sich gut an, also diese Shisha-Bar. Auch wenn ich es kaum dulden kann, wenn du mir etwas ausgibst.. Ich habe dann immer das Gefühl, bei jemanden beziehungsweise denjenigen in der Kreide zu stehen und das mag ich nicht." Das Lächeln Ryans erwidernd, streichelte sie bei den Worten Schmusekater das Fell des Tigers, welcher ein leises Knurren tief aus seiner Brust ertönen ließ. Als Schmusekätzchen durften ihn nur wenige Menschen bezeichnen und da Kisho mit Ryan noch nicht allzu sehr vertraut war, schien ihn die Bezeichnung zu stören. Als der Mann sich dann in Bewegung setzte, folgten ihm der Tiger und die sich darauf befindende Frau zu der besagten Shisha-Bar. Natürlich war die Amazone gespannt, was so eine Bar ausmachte und welche Zutaten dort für das Kraut gebraucht wurden, denn vielleicht konnte die Fraueninsel ja auch so etwas gebrauchen? "Du warst noch nie auf dem Meer?" Fragte Mizuhiko ungläubig und tippte mit dem Lolli an ihre Lippen, ehe sie weiter sprach. "Es kommt ganz darauf an, mit wem du unterwegs bist und natürlich wo, beziehungsweise wie das Wetter ist. Manchmal ist es total ungemütlich und da möchte ich am Liebsten wieder an Land. Doch gibt es auch schöne Seiten, zum Beispiel wenn die Sonne am Horizont aufgeht oder die letzten Strahlen der Sonne am Himmel verblassen. Du musst irgendwann aufs Meer hinaus! Glaub mir, du wirst begeistert sein." Während sie gesprochen hatte, waren die Augen der Frau zu zwei leuchtenden Smaragden geworden, mit leicht verträumten Ausdruck und sie hatte sich an ihren ersten Auf- sowie Untergang auf dem Schiff der Kuja-Piratinnen erinnert. Jeder musste so etwas mit seinen eigenen Augen gesehen haben, denn alleine Erzählungen reichten nicht, um diese naturbelassene Schönheit zu beschreiben.
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptyDi Jan 21, 2014 9:19 pm

Ryan war auf dem Weg zur Shisha-Bar und plauderte mit der jungen Dame, die währenddessen den jungen Mann auf ihrem Tiger folgte. Seine Hände hatte er in die Taschen seines offenen Kapuzenpullover gesteckt und seine Haare waren immer noch von der weißen Kapuze bedeckt. Er ließ die Gedanken schweifen und sah hoch zur Überdachung, die teils Sonnenlicht durchließ. Die Gassen waren vom Aufbau alle verschieden. Einige Abschnitte waren mit einfachen Strohdächern überdacht, Andere wiederum waren aus massiven Gestein und Teil eines Gebäudes. Selbst die Geschäfte und deren Waren änderten sich. Die Gassen von Kermin waren vielseitig und gut verzweigt, weswegen Ryan und seine Begleiterin oftmals abbiegen mussten. Als der junge Mann vernahm, dass das Mädchen auf dem Tiger ihre Hilfe an bot, den Sultan zu stürzen, freute er sich. Ryan verlangsamte sein Schritttempo, so dass der junge Mann nun nicht mehr vor ihr herging, sonder sich neben ihr befand. Mit einem Grinsen im Gesicht sah er hoch zu dem freizügigen Tigermädchen. „Das würdest du wirklich tun? Der Sultan besitzt eine Armee von bewaffneten Wachen und sein Palast ist gegen Bürgeraufstände bestens gesichert. Es wird schwer sein ihn zu stürzen.“, meinte Ryan und sah wieder betrübt nach vorn. Es war wirklich schwierig den Sultan zu stürzen. Obwohl er schon eine kleine Rebellenarmee aus Nomaden und Veteranen zusammengebracht hatte, waren diese einfach noch zu Wenige für eine Rebellion gegen den Sultan. Ryan konnte also jede Hilfe gebrauchen, die er bekam. Konnte er der jungen Frau vertrauen? Schließlich kannte der junge Rebell sie kaum und sie könnte auch ein Spion des Sultans sein. Ryan dachte nach. Eigentlich konnte sie kein Spion sein. Dazu war sie zu auffällig und trug zu freizügige Kleidung. Der Sultan würde so etwas nie erlauben, viel lieber würde er sie hinrichten lassen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Trotzdem fand Ryan es komisch, dass sie ihren Namen nicht preisgeben wollte. Deshalb verschwieg er vorerst, dass er eine kleine Rebellenarmee in den Steppen zusammengestellt hatte. Der junge Mann ging mit seiner Hand durch sein weißes Haar und fing an sie zu belächeln. Die Aussage des freizügigen Tigermädchens zeigte, dass sie kein Gefühl für Empathie hatte. „Und wie soll ich mich dann fühlen? Wenn du mir etwas ausgibst, werde ich mich doch auch schlecht fühlen und denken, ich sei dir etwas schuldig.“, meinte der junge Mann und verstummte kurz, „Machen wir es so … Ich lade dich gleich ein und bezahle die Rechnung, die in der Shisha-Bar aufkommt. Im Gegenzug hilfst du mir den Sultan vom Thron zu stürzen. Was sagst du dazu?“ Ryan lächelte. Sein Angebot war mies, aber er meinte es ernst. Er kannte genug Leute, die solch einem Angebot annehmen würden. Waren es Kopfgeldjäger, kampflustige Piraten oder einfach rebellierende Freiheitskämpfer, die meisten würden mit der Vereinbarung einverstanden sein. Gehörte die Fremde auch dazu? Als die junge Frau auf dem Tiger vom Meer erzählte, hörte Ryan aufmerksam zu. Verträumt und mit entspanntem Gesicht sah er hinauf in den Himmel, den er wegen der Überdachung nur mäßig sehen konnte. Ein Lächeln machte sich über die Lippen breit und er stellte sich die Weiten des Meeres vor.  Er hatte schon mal überlegt auf See zu gehen, aber ihn hielt immer etwas auf. Der junge Mann wollte anscheinend das Land, in dem er geboren wurde, aus der Gefangenschaft des Sultans befreien. Er hätte könnte sein Land nicht einfach so in Stich lassen. Es hingen so viele Erinnerungen an dem Land. Außerdem war er der Insel Rafsa es einfach schuldig, dieses wieder aufblühen zulassen. Der junge Rebell hatte zwar den Traum, ein mal das Meer zu bereisen, doch der Traum; sein Land wieder in Freiheit und Frieden zu sehen, hatte Priorität. „Nein, ich war noch nie auf dem Meer, aber bald wird der Tag kommen an dem ich bereit dazu bin.", meinte der Ryan und konzentrierte sich auf den Weg.
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptyDo Jan 23, 2014 10:21 pm

Der Sultan besaß also eine bewaffnete Armee? Ha! Als wenn das ein allzu großes Problem für die Kriegerin sein sollte. Ein leichtes Schmunzeln zierte die Lippen von Mizuhiko, ihre linke Hand glitt hinter sie und umschloss den schwarzen Samt, der sich weich um die Waffe der Frau schmiegte. Mit diesem Gegenstand hatte sie ihre erste Schlacht auf hoher See gegen eine Piratenbande sowie Marinecrew bestritten, zwar nicht alleine sondern mit Hilfe der Kuja-Piraten aber dennoch hatte sie einen Großteil der Soldaten und Verbrecher außer Gefecht gesetzt. So wie Sense ihr damals in Not geholfen hatte, so würde sie es auch noch weitere Male tun und der Amazone zur Hand sein, um für ihre Ziele, Träume und ihren Glauben zu kämpfen! Eine mickrige Armee, denn mehr konnte sich die Rothaarige darunter nicht vorstellen, in der bestimmt nicht allzu viele kampferprobte Soldaten waren, sollten für sie, Ryan und vielleicht noch weitere Mitstreiter, die sie zusammentrommelten, kein Problem darstellen. Wenn sie eine gute Taktik ausarbeiteten, sollte die Tyrannei dieses Herrschers wohl auch bald Ablaufen und das Land konnte revolutioniert werden, beziehungsweise zumindest einen neuen, guten Herrscher bekommen. Selbst wenn der Sultan einen gut bewachten sowie gesicherten Palast besaß … Ein oder zwei Leute konnten sich immer in so etwas hineinschleichen oder auch um Audienz bitten um vielleicht als Touristen oder Forscher durchzugehen. Es war vielleicht recht ungewöhnlich für solche Leute den Herrscher eines Landes persönlich aufzusuchen doch warum sollte man so etwas nicht tun? Wenn der Sultan sein Gesicht bewahren und sein Land "ansprechender" sowie "freundlicher" gegenüber anderen Regierungen von anderen Ländern gestalten wollte, so wäre dies schon mal ein Weg um dieses Ziel seinerseits zu erreichen. Das einzige Problem bestand nur darin, dass Mizuhiko nicht das Verhalten des momentanen Sultans kannte und es deshalb nicht wirklich einschätzen konnte, aus diesem Grund lächelte sie dem Mann, der neben ihr und Kisho herlief, aufmunternd zu. "Keine Sorge, Ryan-san. Kisho und ich werden dir zur Seite stehen. Ich kann solche Personen nicht ausstehen und helfe liebend gerne dabei, sie zu stürzen. Mit der richtigen Strategie kommen wir auch zu unserem Ziel." Die beiden Menschen und der Tiger waren nun schon durch etliche Gassen gegangen und langsam fragte sich die Frau, was genau es für den jungen Mann "gleich um die Ecke" bedeutete. "Hmm.." Fing die Rothaarige an, überschlug die Vor- sowie Nachteile die sich bei diesem Angebot nicht vermeiden ließen und nickte schlussendlich zustimmend dem Pirat zu. "Solange es nicht allzu teuer für dich wird, bin ich damit einverstanden." Was war schon dabei sich für ein unschuldiges Land einzusetzen, welches eindeutig von einem Tyrannen beherrscht wurde? Gegen Religion war ja im Großen und Ganzen nichts einzuwenden, dennoch sollte es im Rahmen bleiben und jeder seine eigenen Entscheidungen treffen können.
"Ich will hoffen, dass du mit diesem Abenteuer nicht allzu lange auf dich warten lässt!" Meinte Mizuhiko lachend und fügte mit einem leicht beschämten Blick dank ihrer Ungeduldigkeit hinzu. "Wann sind wir endlich da?"
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptyFr Jan 24, 2014 10:20 pm

Ryan war glücklich darüber, dass sich das freizügige Tigermädchen der Rebellion anschließen wollte. Das Regime des Sultans von Rafsa musste ein Ende haben. Der junge Herr, aber auch viele andere unzufriedene Bürger und Veteranen, haben es satt und wollen einen neuen Herrscher oder sogar eine neue Herrschaftsform. Die Religion würde Ryan aber beibehalten. Der junge Herr trennte stets Religion vom Staat und konnte es nie mit ansehen, wie der Sultan einfach Leuten die Freiheit nahm und ihnen seinen Glauben mit Gewalt aufzwang. Es sollte jedem selbst überlassen sein an was oder an wen man glaubt. Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt. Mit diesem Gedanken ging der junge Mann lächelnd einige Schritte weiter, bis er an der Shisha-Bar ankam. Er blieb stehen und drehte sich zu der jungen Frau, die ungeduldig auf ihren Tiger saß. Mit einem Kopfnicken deutete er auf den Eingang der Bar. „Wir sind schon da.“, meinte er und sah sich kurz um. Der Eingang der Bar war sehr einfach gehalten. Dekorative Schriftzügen rahmten die alte hölzerne Tür ein und zwei Ladenschilder hingen oben an den Seiten des Eingangs. Auf den Ladenschildern waren Wasserpfeifen abgebildet. Außerdem befanden sich zwei blühende und dekorative Tabakpflanzen direkt neben dem Eingang der Shisha-Bar. Nachdem sich Ryan den Eingang ansah, verweilte er kurz noch davor um das Gespräch mit der Fremden zu Ende zuführen. Der junge Mann drehte sich zu ihr hin und lächelte sie erneut an. „Mach dir keine Sorgen wegen dem Geld. Ich habe noch genug bei mir und außerdem kenne ich den Besitzer des Ladens. Er wird mir sicherlich einen guten Rabatt geben, weil er mir noch einiges schuldig ist.“, meinte der junge Mann und ging zur Tür rüber, um diese dem Mädchen und ihrem Tiger aufzuhalten. Als der junge Mann dem Mädchen die Tür aufhielt, fiel ihm auf, dass er ihren Namen noch gar nicht wusste. Bis jetzt nannte sie nur den Namen ihres Tigers. „Sag mal... Wie heißt du eigentlich?“, fragte Ryan sie als er schon mit halben Fuß in der Bar stand und warf ihr einen fragenden Blick zu.
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BeitragThema: Re: Kermin – Der Basar in den Gassen   Kermin – Der Basar in den Gassen EmptySa Jan 25, 2014 9:42 pm

"Maarrww!", murrte die Raubkatze plötzlich, als der Pirat gerade vor einem kleinen Häuschen mit dekorativen Eingang stehen blieb. Kisho ob die Schnauze in die Luft, schnüffelte und fing dann an zu niesen, ehe er sich dann zu seinem Frauchen auf seinen Rücken umdrehte. Fragend hob diese eine geschwungene Augenbraue, nahm dann jedoch auch den Duft wahr, welcher nun in der Luft hing und anscheinend von dem Laden kam, vor dem Ryan stand. *Dieser .. dieser Geruch. Ist das…Wäre  erstaunlich, wenn das hier auf dieser Insel wachsen würde. Ich sollte mich vergewissern, falls ich mich doch irre.* Grübelnd saß die Kriegerin noch auf dem Tiger, glitt dann jedoch geschmeidig von diesem herunter und landete leichtfüßig auf ihren Sohlen. Mizuhiko trat näher an die beiden Pflanzen vor dem Eingang des Ladens, schnüffelte an diesen und strich über die Blätter, schüttelte dann jedoch kaum merklich den Kopf. *Nein, dass ist es nicht. Aber hier riecht es trotzdem nach dieser Pflanze. Ob es drinnen eine davon gibt?* Wenn die Pflanze, die die Amazone hier vermutete, wirklich existierte und das sogar in größerer Anzahl, dann würde sie den Ladenbesitzer wohl einiges davon abringen müssen. Auf Amazon Lily galt dieses Kraut als wahres Heilmittel da es die Patienten mehr oder weniger ruhigstelle, es wuchs aber nur an schwer erreichbaren Orten und war deshalb recht schwierig in der Beschaffung.
Wahrscheinlich wirkte die Kriegerin gerade ein wenig merkwürdig, da sie an zwei normalen Tabakpflanzen schnüffelte und allgemein recht mit ihren Gedanken beschäftigt war. Dennoch hatte sie mit halben Ohr den Worten des jungen Mannes gelauscht, abwesend genickt und war erst durch das Anstupsen des Tigers wieder vollkommen mit ihren Gedanken zurückgekehrt. "Okay, wenn du das sagst, will ich dir Glauben schenken." Hatte sie mit einem kleinen Lächeln gemeint, wollte gerade an dem Pirat vorbei und den Laden betreten, als Ryan sie nach ihrem Namen fragte. In der Tür stehen bleibend, die grün schimmernden Augen auf die höher gelegenen Augen des Mannes gerichtet, prüfte sie den Kerl bevor sie ihm antwortete. "Ich heiße Mizuhiko. Du kannst mich auch ganz einfach Mizu oder so nennen." Danach betrat sie den Laden, dicht gefolgt von Kisho, welcher sich durch die Tür ins Innere quetschen musste und leicht gequält maunzte. Falls auf dieser Insel Steckbriefe verteilt waren und sie schon in der Liste der Verbrecher aufgenommen war sowie ein Kopfgeld bekommen hatte, war es recht wahrscheinlich, dass Ryan von ihr wusste, denn er schien hier kein Unbekannter zu sein und noch dazu schon länger auf dieser Insel zu leben. Würde er sie verhaften lassen und der Marine übergeben? So genau konnte die Rothaarige den Weißhaarigen nicht einschätzen, also hieß es abwarten und Tee trinken.

GT: Hookah's Shisha Bar
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